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Samstag, 22.09.2018

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Kinderkrippe am Windsheimer Holzmarkt nimmt Gestalt an

November als Ziel: "Die Firmen tun alles, um den Termin einzuhalten" - 21.07.2018 18:33 Uhr

Fleißig gewerkelt wird an der neuen Kinderkrippe am Holzmarkt – auch mit Sonderschichten. © Foto: Günter Blank


Der Bau am Kindergarten St. Markus nimmt langsam Gestalt an. Bauherren, Träger und Planer der Einrichtung hoffen, den aktuellen Zeitplan halten zu können, der die Eröffnung zum 1. November vorsieht.

Die Abbruch- und Maurerarbeiten sind abgeschlossen, derzeit wird im Innern der früheren Halle der Firma Prell eine Holzbalkendecke eingebaut. In den kommenden beiden Wochen folgen die hölzernen Zwischenwände, dann steht die Raumaufteilung im Wesentlichen, erläutert Architektin Stefanie Keller vom Büro Reeg und Spieler den Baufortschritt. Drei Gruppenräume für je zehn Kinder sowie zwei Ruheräume entstehen in der einstigen Halle. Daneben, im früheren Ladengeschäft, werden Küche und Essbereich, ein Spielflur mit Zugängen zu den Gruppenräumen sowie Sanitäranlagen und Räume für das Personal eingerichtet. Als nächstes werden die Estrich-, Trocken- und Innenputzarbeiten vergeben.

Im Hof wird ein Abstellraum für Kinderwagen errichtet, außerdem soll ein Garten mit Spielgeräten angelegt werden, welcher an den Außenbereich des benachbarten Kindergartens angrenzt. Hier soll der Nachwuchs aus beiden kirchlichen Einrichtungen zusammenkommen können.

Sonderschichten am Samstag

Wie berichtet war es zu Verzögerungen beim Bau der Krippe gekommen. Ursprünglich sollte die Einrichtung Anfang September ihre Pforten öffnen, doch daraus wurde nichts. Bereits im April dieses Jahres hatte man sich von dieser Zeitplanung verabschiedet. Architekt Werner Spieler sprach seinerzeit von einer "sehr komplexen Situation" und nannte die Auslastung der Baufirmen als Hauptgrund für die Verzögerungen. Seither ist der 1. November als neue Zielmarke gesetzt.

Nun hoffen alle an dem Projekt Beteiligten, diesen Termin halten zu können, versprechen mag es keiner. Der Wille ist da, und "die Firmen tun alles, um den Termin einzuhalten", betont Keller. Da werden schon mal Sonderschichten am Samstag eingeschoben, berichtet die Architektin. Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben ebenfalls kräftig mit Hand angelegt. Ohne deren Einsatz wäre der Bau nicht so weit fortgeschritten, wie er es nun ist, sagt Keller.

"Den 1. November steuern wir nach wie vor an", bekräftigt auch Stadtbaumeister Ludwig Knoblach. Die Stadt ist Bauherr des Projekts, die evangelische Kirche Träger. In Absprache mit allen Beteiligten habe man eine Übergangslösung gefunden, sagt Knoblach. So werden die Krippenkinder ab Beginn des Schuljahres im September im Kindergarten St. Lukas mit untergebracht. "Wir müssen das so hinnehmen, ideal ist es nicht", nimmt Dekanin Karin Hüttel die Dinge zu Kenntnis. "Es ist viel Unruhe im Kindergarten, aber jetzt ist es so." 

Günter Blank

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