Mittwoch, 14.11.2018

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Kreisstraße zwischen Westheim und Sontheim ist saniert

Anwohner verkaufen Grund für bessere Markierung - 24.09.2014 08:29 Uhr

Kreisbauhofleiter Rainer Stadelmann, Bürgermeister Heinrich Förster, Planer Gerhard Müller, Landrat Helmut Weiß, Ralf Stegmeier von der Baufirma, Helmut Dörfler von der Regie­rung von Mittelfranken und Gemeinderat Rainer Räuchle (von links) durchschneiden das symbolische Flatterband und geben die Straße zwischen Sontheim und Westheim wieder für den Verkehr frei. © Gerhard Meierhöfer


Vertreter des Landkreises und des Staatlichen Bauamts Ansbach durch­schnitten gestern Morgen das symbo­lische weiße Flatterband. An der Fahrbahn wurde eine sogenannte Oberbauverstärkung durchgeführt. Zunächst musste die Asphaltschicht auf einer Länge von rund 820 Metern abgefräst werden, dann wurde die Frostschutzschicht verstärkt und eine bituminöse Tragschicht asphal­tiert, bevor am Ende die Feinschicht aufgebracht wurde.

210.000 Euro vom Freistaat

Die Fahrbahn wurde durch die Ver­stärkung leicht erhöht, eine Verbes­serung der Linienführung oder Ände­rung der Höhenlage sei aber nicht er­forderlich gewesen, erklärte gestern Helmut Dörflein von der Regierung von Mittelfranken. Da der Platz für die vorhandene Markierung nur sehr knapp gewesen sei, zollte er wie auch später Illesheims Bürgermeister, Heinrich Förster, den Anliegern Dank für deren Bereitschaft, einen schmalen Streifen entlang der Straße zu verkaufen. Die Fahrbahn ist nun 5,50 Meter breit. Die Maßnahme kos­tet den Landkreis rund 330.000 Euro. Vom Freistaat Bayern gibt es eine Festbetragsförderung in Höhe von 210.000 Euro.

Bürgermeister Förster erinnerte zudem an die in der Vergangenheit durchgeführten Ausbauarbeiten in den gemeindlichen Ortsteilen, freute sich über die abgeschlossene Bau­maßnahme und auch darüber, dass ein Leerrohr für die Breitbandversor­gung verlegt werden konnte. Landrat Helmut Weiß zeigte sich ebenso wie Helmut Dörflein erfreut über den rei­bungslosen Ausbau und das tolle Er­gebnis. Weiter streifte Weiß kurz das Stra­ßenbau- Konzept des Landkreises, wir berichteten: von einer vierzigjäh­rigen Haltbarkeit einer neuen Straße ausgehend, werde das kreiseigene Straßennetz in dieser Zeit komplett „durcherneuert“, so Weiß. 

GERHARD MEIERHÖFER

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