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Landwirt nimmt gefundene Bombe mit nach Hause

Sprengkommando musste anrücken - "unwahrscheinliches Glück gehabt" - 30.05.2017 15:19 Uhr

Der 65-Jährige hatte die kleine Fliegerbombe, die in etwa die Größe einer Thermoskanne hatte und einer Granate ähnelt, bei Feldarbeiten gefunden, erklärt Wolfgang Pastowski, der stellvertretende Inspektionsleiter der Polizei Bad Windsheim. Der Landwirt nahm die Bombe, die ein Flügelleitwerk hatte, mit nach Hause und deponierte sie in einer Scheune.

Am Montagvormittag verständigte er doch die Polizei. Das hinzugerufene Sprengkommando entschied sich, die Bombe vor Ort zu sprengen. "Als das Sprengkommando anrückte, ist er selbst blass geworden", sagt Pastowski. Der Mann habe unwahrscheinliches Glück gehabt, dass die Bombe nicht explodiert sei. Sie war mit einem Aufschlagzünder ausgestattet. Die gezielte Sprengung erfolgte gegen Mittag im freien Gelände.

Pastowski nimmt den Vorfall zum Anlass, um Menschen zu warnen. Er rät dringendst davon ab, "solche Gegenstände" zu transportieren. Findet man eine Bombe oder derartige Munition, "muss sofort die Polizei verständigt werden". Der Landwirt muss sich nun wegen eines Verstoßes nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten.


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