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Sonntag, 23.09.2018

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Mehrere Verletzte bei Schlägereien in Ansbach

Die Polizei bittet um weitere Zeugenhinweise - 05.09.2018 18:03 Uhr

Den Anfang nahm das Geschehen laut Polizeibericht in der vergangenen Freitagnacht. Zunächst wurde der Rettungsdienst gegen 23.50 Uhr in die Maximilianstraße gerufen, da dort ein 23-Jähriger nach starkem Alkoholkonsum über körperliche Beschwerden klagte. Doch auch hier waren die beiden Gruppen offenbar aufeinandergeprallt.

Als die Rettungskräfte eintrafen, wollte sich der 23-Jährige nicht behandeln lassen. Zu diesem Zeitpunkt sollen sechs Personen vor Ort gewesen sein. Da diese bedrohlich auftraten, gingen die Sanitäter auf Abstand. In kürzester Zeit sollen sich an die 30 Personen an dem Ort versammelt haben. Die Lage drohte "außer Kontrolle zu geraten", wie die Polizei schreibt. Deshalb sorgten letztlich elf Streifenbesatzungen für Ruhe. Der 23-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Zu Straftaten kam es hier nicht.

Messer gezückt

In der Nacht auf Mittwoch war es dann aber soweit: Gegen 0.20 Uhr entdeckte eine Streifenbesatzung zufällig, wie die beiden Gruppen wieder in der Maximilianstraße aufeinander losgingen. An der Schlägerei waren mehr als zehn Personen beteiligt. In deren Verlauf zückte ein 22-Jähriger ein Einhandmesser und wollte damit einem 25-Jährigen in den Rücken stechen. Ein 17-Jähriger ging dazwischen und wurde dabei mit dem Messer am Oberarm verletzt. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Doch es ging noch weiter: Die beiden Gruppen verabredeten sich für etwa 1.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Louis-Schmetzer-Straße. Wieder flogen die Fäuste. Dabei erlitten diesmal ein 25- und ein 20-Jähriger Platzwunden am Kopf, ein 20-Jähriger kam mit einer Beule am Hinterkopf davon.

Der Polizei sind bisher nur die Personalien von elf der beteiligten Schläger bekannt. Es waren aber offenbar weitere Männer beteiligt. Gegen diverse Personen wurden bereits Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung oder Körperverletzung eingeleitet. Die Polizei in Ansbach bittet mögliche Zeugen des Geschehens um weitere Hinweise unter der Telefonnummer 0981/90 94-121.


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bl

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