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Montag, 21.01.2019

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Mit Elias startet Neustädter die Geburtshilfe in das Jahr

2018 werden im Neustädter Krankenhaus 563 Kinder geboren, 28 mehr als 2017 - 02.01.2019 13:00 Uhr

Auf dem Arm von Papa Christian Kuhn verschläft der kleine Elias den Fototermin mit Mama Franziska (links) sowie Kinderkrankenschwester Christina Dietlein, Hebamme Sophia Kern, Oberarzt Dr. Norbert Maczo und Assistenzärztin Khatuna Avaliani (von rechts). © Foto: Christine Berger


An manchen Tagen kamen drei Babys in einem der Kreißsäle zur Welt, allein im Dezember trugen die Hebammen der Hebammengemeinschaft Herzklopfen die Geburt von 57 Jungen und Mädchen in ihr dickes Buch ein. Üblicherweise seien es im Monat 45 bis 50 Geburten, informiert Sophia Kern und bestätigt, dass die Zahlen an der Klinik in Neustadt steigend sind. 563 Kinder wurden 2018 dort geboren, im Jahr davor waren es 535.

"Was man hört, sind die Frauen schon zufrieden", nennt Sophia Kern mit dem guten Ruf der Geburtsabteilung einen der Gründe für den Anstieg. Vereinzelt kommen Schwangere bis aus dem Raum Gunzenhausen nach Neustadt. Neben werdenden Eltern aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet des Landkreises seien es Schwangere unter anderem aus Fürth und Nürnberg, die sich für die Kreisklinik entschieden, weil sie die persönliche Atmosphäre des kleinen Krankenhauses zu schätzen wissen, wie Sophia Kern immer wieder hört. "Sie wollen nicht nur eine Nummer sein." Dies kann aufrechterhalten werden, selbst wenn die Zunahme der Geburtenzahlen dazu führt, dass es im vergangenen Jahr mehrere Tage mit drei Geburten gab, betont die Hebamme. Ohnehin selten würden diese tatsächlich zusammenfallen, auch gebe es bei Bedarf die Möglichkeit, eine Kollegin hinzuzuziehen.

Ab Februar sind es wieder acht Hebammen, die gemeinsam den Bereitschaftsdienst gewährleisten, informiert Sophia Kern. Seit Herbst neu ist das Angebot der Hebammen, einen Geburtsvorbereitungskurs kompakt an einem Wochenende in den Klinikräumen besuchen zu können. Umgestellt wurde zudem das System der vor einem Jahr etablierten Hebammensprechstunde, die es Schwangeren ermöglicht, sich rechtzeitig vor der Geburt anzumelden. Während dieser ist Zeit für Fragen oder die Anamnese, um im Vorfeld der Geburt Beschwerden und etwaige Vorerkrankungen aufzunehmen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.  

Christine Berger

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