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Seit zwei Wochen ist der OffeneHände-Laden in der Brenckgasse geschlossen. Am Donnerstag um 10 Uhr öffnen sich die Türen des neuen, viel geräumigeren Ladens am Südring. Bis dahin ist noch einiges zu tun. Zu sehen ist schon, wie großzügig und freundlich die neuen Verkaufsräume aussehen werden. Mehr Waren gibt es im neuen Laden, präsentiert auf 225 Quadratmetern.
In zwei Räumen werden christliche Literatur und CDs angeboten, außerdem allerlei, „was der Mensch braucht und nicht braucht“, wie es Elops-Geschäftsführer Wolfgang Berr sagt: Gebrauchsgegenstände, Nippes, Spielzeug, Bilder, Second-Hand-Kleidung, Faschingskostüme und Bücher. Verkaufen für den guten Zweck Vieles ist aus zweiter Hand und stammt aus Wohnungsauflösungen oder Spenden, anderes – wie Grußkarten oder christliche Literatur – ist Neuware. Mit dem Laden finanzieren die Elops als christlicher Verein ihr soziales Engagement, beispielsweise Hilfslieferungen nach Rumänien.
Frisch strahlt die Wand hinter der zukünftigen Kasse in hellem Grün, der Farbe, die die Elops für ihre neuen Werbeschilder ausgewählt haben. Neu ist eine Theke – eine großzügige Spende. Dort können Kunden einen Kaffee trinken, in den Büchern schmökern oder sich mit den Aktiven der Elops unterhalten. Ein Ort der Begegnung soll der neue Laden sein. „Ein bisschen Gemütlichkeit“, nennt das Berr. „Wir wollen nicht nur verkaufen. Die Leute können mit uns darüber sprechen, was wir wollen.“
Der Laden soll ein neutraler Ort sein, wo sich Menschen begegnen können, solche die viel und andere, die wenig haben, wünscht sich Elops-Betriebs- und derzeit auch Bauleiter Michael Fillip. Der Laden war nur der erste Bauabschnitt. 250.000 Euro haben die Elops investiert. Bis alles fertig ist, wird es wohl noch einmal die gleiche Summe werden. Genau kann das Werner Berr noch nicht sagen. Zur offiziellen Eröffnung des OffeneHände-Ladens im Oktober soll der zweite Bauabschnitt fertig sein.
Zwei weitere Räume (rund 150 Quadratmeter) wird das Geschäft dann haben und noch mehr Platz für Bücher. Ein kleines Zimmer soll als Andachtsraum gestaltet werden. Auf die Frage, wieso es in einem Laden einen Meditationsraum gibt, antwortet Berr lachend: „Das ist ungewöhnlich, aber das passt zu uns.“ Der aktive christliche Verein hat noch viel mehr vor. Der Offene-Hände- Hof bleibt noch einige Zeit in Gollhofen, mindestens zwei Jahre, schätzt Berr. Dann soll auch er in das neue Areal in Bad Windsheim umziehen. Vom Laden geht es direkt ins Möbellager. Im April dieses Jahres soll eine der alten Lagerhallen abgerissen werden und einer neuen Platz machen, wo dann die gebrauchten Möbel stehen. Auf dem Dach des neuen Gebäudes sollen zehn Privatwohnungen gebaut werden. Platz für drei weitere wäre noch. Die endgültige Entscheidung für das Wohnprojekt hat einige Zeit gebraucht und viele Notarbesuche. Seit einigen Wochen sei alles geregelt, so Berr. Die privaten Wohnungen, die Vereinsmitgliedern gehören, sind von den Elops finanziell und rechtlich unabhängig.
Der Elops-Tag am Südring 5. ist jeweils Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr zugänglich. Er bleibt auch über mittag offen,
