Sonntag, 18.11.2018

|

Obernzenner Sportgebäude strahlt in neuem Licht

Flutlichtanlage in Egenhausen errichtet - Arbeiten gehen weiter - 10.08.2014 16:04 Uhr

Mithilfe eines Autokrans wurden die vier Flutlichtmasten am Egenhäuser Sportplatz auf­gestellt. © Ude Stadlinger


In diesen Tagen wird am Sportheim weitergearbeitet, acht elektronische Schießstände werden eingebaut. Insgesamt investiert der SSV rund 60.000 Euro. Geplant und den Bau betreut hat die bei einer außerordentlichen Mit­gliederversammlung beschlossene Flutlichtanlage ein aus acht SSVlern bestehendes Gremium um Kassier Günther Stadlinger, Fußball-Abtei­lungsleiter Marco Schmitt und An­dreas Hahn. Überzeugen konnte die Egenhäuser ein Angebot einer öster­reichischen Firma, die nun eine An­lage installiert hat, die laut Hoff­mann eine elf Mal höhere Lichtstärke bietet als die alte.

Für die Leitungen wurde ein Graben um den Rasenplatz gezogen. © Ude Stadlinger


Um sich Kosten und Mühen zu spa­ren, wurden bei der Maßnahme gleich neue Bewässerungsleitungen gelegt, die ein privater Sponsor mit 1000 Euro finanzierte. „Jetzt muss der Platzwart beim Bewässern nicht mehr von einem Eck ins andere ren­nen“, erklärt Hoffmann. Bei den Erd­arbeiten wurde um den kompletten Rasenplatz ein Graben gezogen, vier tiefe Löcher für die Masten gebud­delt. „Beim Bau der Flutlichtanlage haben uns viele Firmen unterstützt, was uns sehr gefreut hat“, sagt Jür­gen Hoffmann, darunter die Unter­nehmen Seiler, Ußmüller, MSB und Reuter. Alle Beteiligten hätten „sehr kostengünstig“ mitgeholfen, wie Hoffmann mit einem Augenzwinkern erzählt. Insgesamt hat die Maßnah­me 35.000 Euro gekostet.

Der entscheidende Moment geriet dann, typisch für den ausgesprochen guten Zusammenhalt innerhalb des SSV, in Egenhausen gleich zu einem kleinen Vereinsfest: Unter dem Ap­plaus von 60 spontan gekommenen Zuschauern wurde das erste Mal das Licht angeknipst.

Neueste Technik für die Schützen

Bis zum Kirchweihsonntag, 17. Au­gust, an diesem starten die SSV-Fuß­baller auch mit einem Heimspiel ge­gen die SpVgg Gallmersgarten II in die B-Klassen-Runde, kehrt im Ver­einsheim jedoch keine Ruhe ein. Auch die Schützen bekommen ver­besserte Bedingungen, in Form von acht elektronischen Schießständen.

„Die Zehn-Meter-Bahnen mit den Schnüren verschwinden und dann geht alles elektronisch“, erklärt Jür­gen Hoffmann. Federführend koordi­niert dies Ude Stadlinger. Spätestens bis Mitte September muss alles fertig sein, da nehmen die Schützen ihre Wettkampfrunde wieder auf. Im Zuge der Maßnahme wird auch der Rückprallschutz verändert, um neue Richtlinien des Schützenbundes zu erfüllen. 

STEFAN BLANK

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Obernzenn, Egenhausen