Mittwoch, 14.11.2018

|

Warten an der Stadtkirche: Sanierung beginnt in Kürze

Neues Pflaster und stabilere Pfeiler für Bad Windsheimer Gotteshaus - 09.08.2018 14:08 Uhr

Die Risse zwischen Strebepfeilern und Kirchenfassade werden bei den Sanierungsarbeiten ausgebessert. © Stefan Blank


"Wir warten darauf, dass es losgeht", sagte gestern Architekt Martin Hahn auf Nachfrage der Windsheimer Zeitung. Im ersten Schritt der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an der Kilianskirche soll das Pflaster am Kirchenbuck herausgenommen werden, um dieses nicht zu beschädigen. Danach muss das Areal laut Martin Hahn auf Kampfmittel untersucht werden. Erst wenn die Freigabe der Experten vorliegt, kann eine Fachfirma mit den Bohrungen anfangen. Das Projekt insgesamt ist mit etwa 970.000 Euro veranschlagt.

Die Stabilisierung von sieben der acht Strebepfeiler an der Nordseite kommt zuerst an die Reihe, da die aktuelle Situation ein statisches Problem darstellt. Alle erhalten ein neues spezielles Fundament, dafür muss der Boden um die Pfeilerfüße herum aufgebaggert werden, gearbeitet wird teils in neun bis zwölf Metern Tiefe. Weiter oben werden die Pfeiler durch Bohrungen mit der Kirchenfassade verbunden.

Im zweiten Bauabschnitt, der wohl im Sommer 2019 angegangen wird, sollen Steinrestauratoren die Schäden an der Fassade ausbessern. Auch dafür wird ein großes Gerüst gebraucht, was aber erst angeliefert werden kann, wenn die Baustelleneinrichtung abgeschlossen ist und die Absperrungen alle aufgestellt sind. Denn Fahrzeuge und Bagger sollen über die errichtete Zufahrt neben dem Roland auf den Kirchenbuck gelangen. 

sb

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Bad Windsheim