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„Jetzt müssen wir es erst einmal wachsen lassen.“ Bürgermeister Ralf Ledertheil rät zur Vorsicht und vor allem Geduld. Das Bayerische Landesamt für Umwelt nennt als Richtwert für eine Freigabe von Eisflächen eine Eisdicke von zehn Zentimetern. Sind wegen einem Stand größere Menschenansammlungen auf kleinem Raum zu erwarten, ist sogar von mindestens 15 Zentimetern die Rede.
In Bad Windsheim richten sich die Eishoffnungen auf die mit Flutlichtern ausgestattete Winterung. Sobald die Messungen des städtischen Bauhofs die erforderliche Eisstärke anzeigen, ist laut Bauhof-Leiter Dietmar Schmidt sogar angedacht, Sitzbänke aufzustellen.
Mit Flutlicht bis 22 Uhr abends ebenfalls punkten kann die Eisfläche in Burgbernheim. Die Zeitschaltuhr wird aktiviert, sobald der Bauhof grünes Licht gibt. Grundsätzlich gilt das Prinzip Eigenverantwortung, ist aber auch Burgbernheims Bürgermeister Matthias Schwarz wichtig.
In Neustadt könnte es schon etwas früher als in der Kurstadt und Burgbernheim mit dem Eislaufen klappen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten im vergangenen Jahr sieht es heuer mit der eigens angelegten Eisfläche auf dem Festplatz gut aus. Gut 660 Quadratmeter groß, profitiert die Fläche davon, dass im Gegensatz zum nahen Bleichweiher kein wärmeres Wasser von unten nachströmt. Es könnte ganz schnell gehen, meint daher Andreas Herzog, Leiter des Hauptamtes im Neustädter Rathaus.
Im vergangenen Winter machten zunächst undichte Abflüsse, dann die isolierende Schneedecke das winterliche Eisvergnügen zunichte. Für die Neustädter Bleiche dagegen gilt wie für die Winterung in Bad Windsheim: Wenn die Messungen eine ausreichende Eisstärke bescheinigen, wird die Eisfläche durch eine entsprechende Beschilderung freigegeben.
