Donnerstag, 15.11.2018

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Eine Nacht, drei Anzeigen: 18-Jähriger gesteht Irrfahrt

Auto-Kennzeichen lagen am Unfallort - Gesamtschaden von rund 5000 Euro - 28.10.2016 19:50 Uhr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag meldete sich bei der Polizei Feuchtwangen ein Anrufer, der von einem Auto berichtete, das bei Oberkönigshofen im Graben stand. Dass an dem Wagen die Kennzeichen fehlten, machte die Beamten besonders stutzig. Kurz darauf fanden sie an einem umgefahrenen Stromverteilerkasten bei Merkendorf die dazugehörigen Schilder. Sofort wurde eine Fahndung nach dem Fahrer eingeleitet.

In einer Gemeinde nahe Dinkelsbühl konnten die Polizisten den 18-jährigen Fahrer am Freitag schließlich ausfindig machen. "Er zeigte sich reumütig und gestand ein, nach einer feuchtfröhlichen Nacht eben diesen Verteilerkasten umgefahren zu haben", erklärt die Polizei in der Pressemitteilung. Er berichtete den Beamten, was in der Nacht weiterhin geschehen war: Nachdem sein Auto nach der Kollison mit dem Verteilerkasten technische Probleme hatte, bat er einen Bekannten um Hilfe, der den Wagen wieder flott machte. Doch die Freude über seine Weiterfahrt war nur von kurzer Dauer: Nach knapp 20 Kilometern steuerte er seinen Wagen in einen Straßengraben. Der 18-Jährige überstand den Unfall unverletzt und tauchte am nächsten Morgen in seiner Arbeitsstelle auf, wo die Polizisten ihn schließlich antrafen.

Ein durchgeführter Alkoholtest ergab 1,2 Promille. Die Beamten zogen den Führerschein des 18-Jährigen ein. Außerdem wurden Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Unfallflucht und Trunkenheit eingeleitet. Laut Polizei liegt der Gesamtschaden des demolierten Fahrzeuges und des Verteilerkastens bei rund 5000 Euro.


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