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Auf dem Programm steht Schillers Polit-Krimi. Behandelt werden essentielle Themen wie Liebe und Familie. Damit sichern sich die Besucher einen Lichtblick im tristen Grau. Kabale und Liebe steht für ein Kulturhighlight der Extraklasse.
Kurzfassung des Inhalts: Luise und Ferdinand lieben sich. Sie ist die Tochter des Stadtmusikanten Miller, er der Sohn des Präsidenten von Walter, der sich durch kriminelle Machenschaften zu einem einflussreichen Adligen am Hof eines deutschen Fürsten hochintrigiert hat. Für beide Väter ist diese Beziehung unmöglich. Der Zwangsheirat mit Lady Milford kann sich Ferdinand noch entziehen, aber im Intrigennetz des Sekretärs Wurm verfängt sich das Liebespaar hoffnungslos.Ihre unterschiedliche soziale Herkunft wird den beiden jungen Protagonisten schließlich zum tödlichen Verhängnis.
Friedrich Schiller hat seine Erfahrungen als Zögling der Hohen Karlsschule in Stuttgart unter dem despotischen Fürsten Carl Eugen in seinem bürgerlichen Trauerspiel verarbeitet. Vor dem Hintergrund von Korruption, Mätressenwirtschaft, Menschenhandel, Erpressung und Tyrannei schuf der 23-jährige Schiller einen fesselnden Politkrimi, in dem niemand ungeschoren davonkommt.
Am Freitag, 22. Februar, findet um 20 Uhr in der Stadthalle Kasten der zweite Theaterabend mit der Württembergischen Landesbühne statt. Vor der Vorstellung findet um 19.15 Uhr in der Schranne ein kostenloser Einführungsvortrag für alle Theaterbesucher statt.
Kabale und Liebe. Eintrittskarten gibt es im Kulturbüro, Marktplatz 2, Tel. 09852-90444, kulturamt@feuchtwangen.de.
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