Montag, 12.11.2018

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Elektromobilität: Fränkische Uni forscht an Superbatterien

Freistaat will binnen fünf Jahren 25 Millionen investieren - 07.09.2018 05:24 Uhr

Autos mit alternativen Antrieben werden den Massenmarkt erobern, sind sich Experten sicher. Dafür braucht es aber besonders leistungsfähige Batterien. © Peter Steffen/dpa


Das Bayerische Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterietechnik (BayBatt) der Uni Bayreuth soll zum Zentrum für Elektromobilität werden. In Zusammenarbeit mit Forschungsabteilungen der Automobilindustrie sollen intelligente, vernetzte und nachhaltige Energiespeicher entwickelt werden.

Die könnten dann in Elektroautos verbaut werden, aber auch die Energieeffizienz in Gebäuden und Netzstrukturen verbessern, heißt es. An der Forschung sind laut Universität die Disziplinen Materialwissenschaft, Elektrochemie, Ingenieurwissenschaften, Informationstechnologie und Ökonomie beteiligt.

14 Professuren

In den kommenden fünf Jahren fließen 25 Millionen Euro in den Aufbau des Batterie-Forschungszentrums, sagte Wissenschaftsministerin Marion Kiechle zu. 114 neue Stellen sollen in den nächsten Jahren entstehen, 14 davon sind Professuren. Ab 2021 soll es einen neuen Bachelor- und Masterstudiengang "Batterietechnologie und Batteriesystemtechnik" geben.

Erst im April hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in seiner Regierungserklärung im Landtag angekündigt, dass die Universität Bayreuth ein Batterie-Forschungszentrum bekommen soll. Es soll helfen, dass Deutschland bei der Batterietechnik wieder zu den führenden Nationen gehört, sagte er.

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