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Diesen Beschluss fasste der Grundstücks- und Bauausschuß des Stadtrates in seiner letzten Sitzung. Nicht nur im Süden und Nordosten entwickelt sich die Stadt weiter. Auch im Westen macht die Besiedlung stetige Fortschritte. Die wachsende Bedeutung des Gebietes, das westlich des Regnitztales liegt, erfordert verkehrstechnisch bessere Verbindungen zum Stadtkern.
Über die geplanten Talübergänge im Zuge der Paul-Gossen-Straße wurde bereits mehrfach berichtet. Mit diesen Großprojekten allein ist es aber nicht getan. Der immer stärker anwachsende Straßenverkehr in Richtung Alterlangen und Büchenbach machte es notwendig, sich mit dem „Engpass“ auf der Dechsendorfer Brücke und auf dem gesamten Talübergang zu befassen.
Zunächst standen mehrere Möglichkeiten zur Diskussion. So hatte man zum Beispiel vorgeschlagen, einen Fußweg im Talgrund anzulegen und einen Fußgängersteg über die Regnitz zu führen. Einem anderen Vorschlag zufolge sollten ein Fußweg und ein Steg beiderseits des Flussüberganges zur Vermeidung eines Fußgänger-Querverkehrs angelegt werden.
Die Mitglieder des Grundstücks- und Bauausschusses entschieden sich jedoch nach eingehender Beratung für die erwähnte „große Lösung“. Das heißt: für die Verbreiterung des gesmten Talüberganges einschließlich der Brückenstrecke. Die Ausschussmitglieder beauftragten das städtische Tiefbauamt in diesem Zusammenhang für die Verbreiterung der Dammstrecke Erdmassen zu verwenden, die bei Arbeiten im Bereich der Stadt freiwerden.
Sobald endgültige Pläne und die statischen Berechnungen für diese umfangreiche Straßenbaumaßnahme vorliegen, werden sich auch die Kosten genau bestimmen lassen. Dann will sich der Grundstücks- und Bauausschuss noch einmal mit dem Projekt beschäftigen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung nahmen die Stadträte zur Kenntnis, dass für das Reinigungsamt ein weiterer Streuautomat angeschafft werden soll. Damit würden dann zwei vollautomatische Streugeräte im Einsatz sein. Die Streuautomaten tragen wesentlich zur Rationalisierung der Arbeiten bei, die von den Streukolonnen ausgeführt werden müssen. Die Geräte werden auf Lastkraftwagen aufmontiert und können vom Fahrer im Führerhaus aus bedient werden.
Mi. 12.06.13