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3. Oktober 1964: Straße in Atzelsberg wird jetzt fertig

Landrat Heinz Beckh besichtigte gestern die Bauarbeiten - 03.10.2014 07:00 Uhr

Dies ergab sich gestern Vormittag bei einer rund zweistündigen Besichtigungstour, die Landrat Beckh unternahm. Bei dieser Gelegenheit führte er kurze Informationsgespräche mit dem Bürgermeister von Atzelsberg, Johann Lengenfelder, dem Mitarbeiter des Erlanger Tiefbauamtes der Stadt Erlangen, H. Kempe, und dem Beauftragten der Marloffsteiner Wasserversorgungsgruppe, Ingenieur Karl.

Der Straßenbau, der im Norden seit Anfang August im Gange ist, hat für Erlanger, die zum Schloss Atzelsberg wollen, besondere Bedeutung. Das Projekt beginnt im Osten an der Marloffsteiner Flurgrenze und endet im Westen in Rathsberg. Es ist in zwei Abschnitte eingeteilt; der erste reicht von Marloffstein bis Atzelsberg.

In seiner Gesamtheit handelt es sich bei der Straße um einen Gemeindeverbindungsweg, der insgesamt 490 000 DM kostet. Atzelsberg hat an Eigenleistungen 130 000 DM zu erbringen, aus dem Sonderkontingent im Härtefond fließen 115 000 DM dazu, von der Kfz-Steuer werden 59 000 DM zugesteuert und der Landkreis Erlangen gibt den beachtlichen Zuschuss von 186 000 DM.

Auf der rund zwei Kilometer langen Strecke ist eine durchschnittliche Straßenbreite von 5,50 Metern vorgesehen. Wie das aussehen wird, ist jetzt zwischen Atzelsberg und der Marloffsteiner Flurgrenze deutlich zu erkennen. Die Straße, die im Süden an Atzelsberg vorüberführt, schwingt sich in einem sanften Bogen in Richtung Marloffstein. Erhebliche Begradigungen und Höhenausgleichungen waren notwendig, besondere Böschungen wurden angelegt.

Einige Schwierigkeiten waren, wie sich bei der Informationsfahrt zeigte, nicht ganz zu vermeiden gewesen. So hatten die Arbeiten, die auf Marloffsteiner Gebiet im Gang sind, vor allem Schwierigkeiten mit dem Kanal. Hier musste, nachdem Häuser mitten auf die Straße gebaut wurden, eine Umgehungs-Trasse angelegt werden.

Auf der neuen Trasse nach Marloffstein — in Richtung Rathsberg sind noch umfangreiche Erdbewegungen für die Begradigung im Gang — unternahm gestern das Tiefbauamt der Stadt Erlangen Lastplattenversuche, mit deren Hilfe die Tragfähigkeit des Untergrundes kontrolliert wurde. Die Straße ist so angelegt, dass sie einen Druck von 1200 Kilogramm auf den Quadratmeter aushalten soll. Mit Ingenieur Karl sprach der Landrat dann noch über den Stadt der Bauarbeiten für den Hochbehälter der Wasserversorgungsanlage, für den das Fundament jetzt fertig ist. 

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