Dienstag, 11.12.2018

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400 neue Bäume gepflanzt: Erlangen soll grüner werden

Etliche Ecken im Stadtgebiet sollen verschönert werden - 07.12.2018 12:00 Uhr

Insgesamt 120 Bäume wurden bereits im Frühjahr gepflanzt. 25 davon wurden unter anderem an der Freizeitanlage Michael-Vogel-Straße gesetzt, die sich offenbar gut entwickeln und das Areal verschönern. © Harald Sippel


"Erlanger Herzenssache – Gemeinsam für unsere Bäume" heißt die Aktion in Gänze. Dabei hat man rund 280.000 Euro in die Hand genommen, um etliche Ecken im Stadtgebiet grüner zu gestalten und sie dieserart zu verschönern.

120 Bäume wurden bereits im Frühjahr gepflanzt. 25 davon wurden unter anderem an der Freizeitanlage Michael-Vogel-Straße gesetzt — "die Bäume haben sich gut entwickelt", hieß es im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss. Ebenso viele wurden entlang des Adenauerrings gepflanzt. Vier Eichenarten hat man dafür auserkoren. In diesem Herbst hat man sich – neben diversen anderen Standorten – den Bereich Ohmplatz und die Grünfläche entlang der Nürnberger Straße vorgenommen. Dort wurden gleich 30 neue Bäume gepflanzt.

Neben der "Herzenssache" läuft natürlich noch der ganz normale Unterhalt von Grünflächen. Dabei wurden in diesem Jahr weitere 105 Bäume gepflanzt – vor allem als Ersatz. Denn zuvor musste der Baumbestand aus Gründen der Verkehrssicherheit gelichtet werden, wie es hieß. Hinzu kommen nochmal 60 neue Bäume, die im Zuge von Neubaumaßnahmen gepflanzt wurden. Unterm Strich also 425 neu gepflanzte Bäume im Stadtgebiet.

Heimische Arten

Das soll noch nicht alles gewesen sein. Auch für 2019 werden etliche Neupflanzungen ins Auge gefasst. Das hängt jedoch von der Finanzierung ab, sprich, wie viel Geld letztlich im Haushalt 2019 dafür locker gemacht wird. Benötigt werden für die "Herzensbäume" jedenfalls 300.000 Euro, und nochmal 150.000 Euro für die Entsiegelung von Baumstandorten — unterm Strich also 450.000 Euro.

Natürlich möchte man weiterhin heimische Baumarten verwenden – wo es eben möglich und angebracht ist. Schließlich gibt es Standorte, an denen die Bäume "extremen Stresssituationen" ausgesetzt sind – durch Hitze, Trockenheit, Verdichtung oder allzu engen Wurzelräumen. Dort will man fürderhin auf solche Baumarten zurückgreifen, die sich in diesen Situationen bereits gut bewährt haben. Und dabei werde auch ein besonderes Augenmerk auf die Eignung dieser Baumarten als Bienenweide gelegt, wie es hieß. 

rwi

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