Dienstag, 11.12.2018

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Amnesty Erlangen: Freiheit für Narges Mohammadi

Iranische Menschenrechtsaktivistin für ihr Engagement zu zehn Jahren Haft verurteilt - 12.03.2017 18:30 Uhr

Auf Interesse bei den Passanten stieß der Stand von Amnesty International, an dem man sich per Unterschrift mit der Menschenrechtsaktivistin Narges Mohammadi solidarisieren konnte. © Foto: Harald Sippel


Über zehn Jahre Haft wegen des friedlichen Einsatzes für Frauenrechte und gegen die Todesstrafe: Dieses Urteil eines Revolutionsgerichts erging im Mai 2016 gegen die iranische Journalistin und Menschenrechtsverteidigerin Narges Mohammadi, die im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert ist.

"Zum Internationalen Frauentag macht unser Arbeitskreis ‚Menschenrechtsverletzungen an Frauen verhindern‘ jedes Jahr auf Missstände aufmerksam", erklärt Susanne Bischoff-Mirsch, die die Aktion mitorganisiert. "Narges Mohammadi ist eine gewaltlose politische Gefangene, die für ihren Einsatz für die Menschenrechte verfolgt wird."

 Am gelben Informationsstand von Amnesty lag auch eine Petition aus, die eine menschenwürdige Behandlung und die Freilassung von Narges Mohammadi fordert. Um sich mit Narges Mohammadi zu solidarisieren, hatte die Erlanger Amnesty-Gruppe auch Postkarten an die iranische Menschenrechtsverteidigerin vorbereitet.

Narges Mohammadi engagierte sich als Geschäftsführerin für das iranische Zentrum für Menschenrechtsverteidiger, das u.a. von der Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi und dem Anwalt Abdolfattah Soltani gegründet worden war. 

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