Sonntag, 17.02.2019

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Bahnausbau: "Mausloch" ist ab Montag für Autos gesperrt

Busse nehmen anderen Weg - Fußgänger können Baustelle passieren - 09.05.2014 13:25 Uhr

Das "Mausloch" zwischen Erlangen und Bubenreuth lässt ab Montag keine Autos mehr durch. © Klaus-Dieter Schreiter


Ein halbes Jahr lang wird das „Mausloch“ wegen der Bauarbeiten im Zuge der Erweiterung des Bahngleiskörpers für Autos gesperrt. Fußgänger und Radfahrer sollen die Baustelle passieren können. Mit großen Plakaten werden die Autofahrer auf die Sperre hingewiesen. Sie können dann, sofern sie nach Erlangen wollen, über die Rudelsweiherstraße ausweichen oder über die Neue Straße und den Kreisel am Gewerbegebiet Bruckwiesen auf die Staatsstraße fahren. Weil der Linienbus für die Rudelsweiherstraße zu schwer ist, wird dessen Linienführung geändert. Um sich die erläutern zu lassen hatte der Gemeinderat Günther Zitzmann vom OVF in seine Sitzung eingeladen.

Bislang hatte der aus Erlangen kommende Linienbus seine Endhaltestelle in der Bussardstraße. Dort hat es laut Zitzmann eine Pufferzeit gegeben, die nun aufgelöst wird. Die Endstation wird dann in der Damaschkestraße sein. Dadurch könne trotz der geänderten Linienführung eine Fahrtzeitverlängerung vermieden werden, ist sich Zitzmann sicher.

Weil bis mittags die meisten Fahrgäste Richtung Erlangen unterwegs sind, wird der Bus in die Hugenottenstadt bis 12 Uhr von der neuen Wendeschleife über Hauptstraße, Bussardstraße (Vogelsiedlung) und Scherleshofer Straße fahren.

Nachmittags wird er von Erlangen kommend erst die Vogelsiedlung bedienen, bevor er zur Damaschkestraße fährt. Bei der Rückfahrt weiter nach Erlangen geht es dann ab Hans-Paulus-Straße direkt ohne die Vogelsiedlung nach Erlangen. Laut Zitzmann werden weiterhin alle Bubenreuther Haltestellen bedient. Er schlägt aber vor, die dortigen Aushänge zu beachten.

Nachbesserung avisiert

Sollte es Probleme geben werde man zu den Schulferien noch nachbessern, verspricht Zitzmann. Weil die Haltestelle Bruckwiesen „eine Nullnummer“ gewesen sei werde man die zukünftig nicht mehr bedienen, verkündete der OVF-Mann zudem. Auch am S-Bahnhof werde keine Haltestelle eingerichtet, weil das Fahrgastaufkommen dort zu gering sei. Außerdem müsste der Busfahrplan dann an den der S-Bahn angepasst werden, was aber bedeuten würde, dass der Bus auf die S-Bahn warten müsste, wenn die Verspätung habe. Die Verkehrsbeschränkungen gelten zunächst nur bis zum 30. Oktober. 

Klaus-Dieter Schreiter

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