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Gutachter haben die einstigen Steinbrüche untersucht und das Offensichtliche beanstandet: Die Steilwände aus unterschiedlichem Sandstein werden durch eindringendes Wasser bei Frost abgesprengt, es sind etliche tonnenschwere Felsbrocken abgegangen. Schlimmer noch: An der Hangkante im Südostbereich des Burgbergs drohen mächtige Bäume, darunter etliche Eichen, abzustürzen.
Dabei wird die Gefahr, die von diesen Bäumen ausgeht, durchaus unterschiedlich gesehen. Während Forstamtsleiter Peter Pröbstle („Ein Förster will Bäume immer halten“) an die die Erosion bremsende Wirkung der Baumwurzeln glaubt, sind die Fachleute aus dem Tiefbauamt und Stadtgrün-Leiter Michael Cassens eher skeptisch und sehen in der Durchwurzelung des Sandsteins eine der Ursachen für die Felsstürze. Deren Fazit: Sicher ist sicher, die Bäume kommen weg. Diese Arbeiten sollen bereits im März beginnen, zur Sommersaison soll alles gerichtet sein.
Viel problematischer ist der Steinbruch im Nordwesten, am Enkesteig. Dort ist mit schnellen und kostengünstigen Lösungen nicht zu rechnen.
