Montag, 10.12.2018

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Bereits vier Schulen in Uganda gebaut

Michaela Schraudt will den Kindern in Afrika zu einer besseren Bildung verhelfen und plant neue Projekte - 12.01.2013 07:00 Uhr

Michaela Schraudt und Schulkinder in Uganda. Durch den Bau von vier Schulen hat sie bereits die Bildungsmöglichkeiten vieler Kinder verbessert. © privat


Vor einem Jahr hatte Michaela Schraudt mit dem Bau einer neuen Schule nahe Mbale, eine Stadt im Osten Ugandas am Fuße des Mount Elgon mit rund 76000 Einwohnern, begonnen. Die dafür notwendigen Gelder waren auch durch Spenden von Leserinnen und Lesern der Erlanger Nachrichten vorhanden. Während die neue Vorschule „Kaitisya Nursery School“ gebaut wurde, lebte Michaela Schraudt drei Monate in einer Lehmhütte mit Grasdach, ohne Strom und Wasser. „Ich wollte den Bau beaufsichtigen und dabei den Kontakt zu den Dorfbewohnern halten“, sagt sie.

108 Kinder kamen schließlich in den Unterricht. Vier Lehrerinnen und ein Köchin wurden angestellt. Denn die Kinder bekommen eine warme Mahlzeit pro Tag. Die Eltern der Kinder zahlen Schulgebühren, die in Uganda üblichen Schuluniformen sind gratis.

Bei ihrer Aufgabe in Uganda wird Michaela Schraudt von „Neia e.V.“ unterstützt. Der Verein setzt sich für Nachhaltigkeit in Afrika ein. Wenn Michaela Schraudt sich nicht um die Schulen kümmern kann, übernimmt diese Aufgabe ein Mitarbeiter von „Neia“ in Uganda. Der Verein will dort helfen, wo die großen Hilfsorganisationen nicht hinkommen.

Durch die Schulgebühren werden zwar die laufenden Kosten gedeckt und eine dauerhafte Abhängigkeit von ausländischen Spendengeldern vermieden. Dies sichere gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Projektes und baue auf den Grundsatz Hilfe zur Selbsthilfe, so die Zielsetzung von „Neia e.V“.

Aber für den Bau neuer Schulen, die nach Ansicht von Michaela Schraudt in Uganda dringend notwendig sind, um die Situation der Kinder in dem schwarzafrikanischen Land zu verbessern, sind weiter Spenden für den Bau von Schulen notwendig.

Denn durch die stark reduzierten Gebühren der von Michaela Schraudt gebauten Schulen, haben Eltern die Möglichkeit ihre Kinder auf eine lokale, bezahlbare Vorschule zu schicken. Auch für die kleinen Schülerinnen und Schüler bedeutet die Aufnahme in die Vorschule auch die Möglichkeit, später auf eine weiterführende Schule zu gehen. Diese Möglichkeit wäre ihnen ohne Michaela Schraudts Hilfe nicht offen gestanden.

Sie ist zurzeit wieder Zuhause, um Kraft und Geld für die nächste Aufgabe zu sammeln. Natürlich wieder eine Schule.

NEIA e.V., VR Bank Dormagen, Kontonummer: 4610910012, Bankleitzahl: 30560548, E-Mail: michaela.schraudt@neia-ev.de, Homepage: http://neia-ev.org 

EGBERT M. REINHOLD

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