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Bergemann: "Immer wieder ein Neuanfang"

Der HC-Trainer zum Rückrundenstart in die 2. Handball-Bundesliga - 06.02.2013 14:20 Uhr

ERLANGEN  - Nach der langen Winterpause startet die 2. Handball-Bundesliga am Wochenende in die Rückrunde. HC-Trainer Frank Bergemann ist mit der Vorbereitung zufrieden.

HC-Trainer Frank Bergemann ist stolz, wie seine Mannschaft die erneuten Verletzungssorgen kompensiert hat. Von Rang neun aus geht es am Sonntag in die Rückrunde.
HC-Trainer Frank Bergemann ist stolz, wie seine Mannschaft die erneuten Verletzungssorgen kompensiert hat. Von Rang neun aus geht es am Sonntag in die Rückrunde.
Foto: Bernd Böhner
HC-Trainer Frank Bergemann ist stolz, wie seine Mannschaft die erneuten Verletzungssorgen kompensiert hat. Von Rang neun aus geht es am Sonntag in die Rückrunde.
HC-Trainer Frank Bergemann ist stolz, wie seine Mannschaft die erneuten Verletzungssorgen kompensiert hat. Von Rang neun aus geht es am Sonntag in die Rückrunde.
Foto: Bernd Böhner


„Wir haben ein umfangreiches Programm absolvieren können“, sagt der Coach. „Trotzdem ist der Start nach der Winterpause immer wieder ein Neuanfang.“ Seit Weihnachten hat der HCE laut Bergemann ein „ambitioniertes und vielseitiges Vorbereitungsprogramm absolviert, zu dem ein Kurztrainingslager im österreichischen Hard, das Heimtestspiel gegen den österreichischen Erstligisten Linz (28:26, wir berichteten) und Trainingseinheiten auch unter Wettkampfbedingungen gehörten. Alle Spieler bis auf die Verletzten seien dabei mit an Bord gewesen, so Bergemann.

Von den Verletzten gibt es kurz vor dem Rückrundenstart noch wenig Neues: Alle drei haben laut Bergemann die handballfreie Zeit zwar genutzt, um möglichst schnell wieder ins Team zurück zu kommen, doch hier ist weiterhin Geduld gefragt. Vor allem bei Rasmus Hansen. Wann der Däne nach seiner Operation wieder zur Mannschaft zurückkehren kann steht noch nicht fest. Ein wenig besser sieht es da bei Daniel Pankofer und Hannes Münch aus. Bei beiden hofft Trainer Frank Bergemann, dass sie bald wieder ins Training einsteigen. Bis zu einem Einsatz können aber schon noch einige Wochen vergehen.


Dafür wird Georg Münch ein vorübergehendes Comeback geben. Und die Betonung liegt hier ganz klar auf vorübergehend: „Georg hilft uns lediglich aus, auf ihn wird man keine Verantwortung abwälzen können“, so der Trainer. Nur bis Ende Februar oder Anfang März wird Münch zur Verfügung stehen, dann muss er sich wieder seinem Studium widmen. Sicher wird auch der eine oder andere Spieler aus dem erweiterten Kader wieder in den Fokus rücken. Das sei dann aber von der jeweiligen Situation abhängig, so der Trainer.

Allerdings hat Frank Bergemann auch so volles Vertrauen in seine Mannschaft. Mit Blick auf die Vorrunde lobt er, wie das Team nach dem schwierigen Start weiter gemacht und konzentriert gearbeitet hat. Aus dem Tabellenkeller hat sich der HCE so auf den neunten Tabellenplatz vorgespielt. „Wir haben auch im November und Dezember in der Phase mit den vielen Spielen, genauso gut weitergemacht.“ Und schon in dieser Phase hatte man ja mit Verletzungssorgen zu kämpfen: „Die Mannschaft hat die Ausfälle wieder einmal gut kompensiert und sich dabei weiter entwickelt.“

Nun steht am Sonntag um 17 Uhr das Gastspiel bei der TSG Ludwigshafen-Friesenheim auf dem Programm. „Darauf liegt der Fokus, jetzt wird wieder von Spiel zu Spiel geschaut“, sagt Bergemann. In Friesenheim hat der HCE bislang noch nie punkten können, bringt aber immerhin den Rückenwind aus dem 26:25-Heimsieg gegen die TSG vom Saisonauftakt mit. Zum Ziel für die restliche Saison verrät Frank Bergemann nur so viel: „Jetzt kommen Spiele gegen Mannschaften, gegen die wir wenig Punkte geholt haben. Unser Ziel ist es hier nachzulegen, denn die Liga ist nach wie vor sehr eng.“ Große Überraschungen kann der HC-Coach mit Blick auf die Tabelle jedoch nicht ausmachen: „Die Liga hat sich langsam normal eingependelt. Aber in Sachen Auf- und Abstieg bleibt es sicher noch eine Weile spannend, da doch der eine oder andere Verein noch personell nachgelegt hat.“

  

VON NICOLE FORSTNER


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Zum Thema
HC Erlangen
Gründungsdatum:
11.4.2002



Kurzbeschreibung:
Der HC Erlangen setzt die lange Geschichte des Erlanger Handballs fort. Die traditionsreichen Vereine TV 48 Erlangen und TB 88 Erlangen schlossen sich 1983 zur HG Erlangen zusammen und legten damit den Grundstein für den heutigen Erfolg. Die Konkurrenz von der CSG Erlangen stieg 1989 in die 2. Liga auf, die HG folgte 1996. 2001 fusionierten beide Vereine zum HC Erlangen, der sich bis zum Abstieg 2004 in der 2. Handball-Bundesliga halten konnte. 2008 gelang unter Frank Bergemann, der bis heute im Amt ist, der Wiederaufstieg. 2010/2011 schaffte der HCE die Qualifikation für die eingleisige 2. Bundesliga, 2011/2012 scheiterten die Erlanger nur denkbar knapp am sensationellen Aufstieg in die 1. Liga. Seine Heimspiele trägt der HCE in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle aus.