|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Den Anfang machte dabei der Herzogenauracher Architekt Erich Popp mit seiner Vorstellung des überarbeiteten Brandschutzgutachtes und der mit der Umsetzung der Maßnahmen verbundenen Kosten von etwa 103000 Euro.
Dabei sind Notausgänge und Fluchtwege vorgesehen, zum Beispiel im Untergeschoss vom Turnraum zum Pausenhof auf der Südseite und vom Computerraum über die vorhandenen Fenster, aber auch im Erdgeschoss vom Klassenzimmer mit Nebenraum und vom zweiten Klassenraum aus über eine Stahltreppe, ebenso im Obergeschoss von den beiden Klassenräumen aus über eine Stahltreppe, die an der Wand entlang führen wird.
Um diese Fluchtmöglichkeit gegen Feuer und Rauch aus dem Schulgebäude zu sichern, ist daran gedacht, die darunter liegenden Fenster durch feuerfeste Glasscheiben zu ersetzen, um so die Fluchttreppe für die Kinder passierbar zu halten.
Damit kann dann ein unrühmliches Kapitel abgeschlossen werden: Gertrud Schmidtlein, selbst Lehrerin an der örtlichen Volksschule, und Klaus Gerhorst vom Bürgerforum Hetzles hatten herausgefunden, dass ein vom Gemeinderat unter dem Vorsitz von Bürgermeister Franz Schmidtlein (BHH) im Jahre 2004 gefasster einstimmiger Beschluss über die Errichtung von zwei Fluchttreppen am Schulgebäude, die die Sicherheit der Kinder auch bei Feuer und Rauchentwicklung gewährleisten sollten, niemals vollzogen worden war.
Eine danach eingebaute Wendeltreppe für 12000 Euro und eine nie funktionierende Brandschutztür für nochmal 3900 Euro entsprachen nach den heutigen Erkenntnissen Architekt Popp zu keinem Zeitpunkt den sicherheitsrelevanten Vorschriften.
Um so wichtiger sei es jetzt, in absehbarer Zeit das Schulgebäude dem aktuellen Sicherheitsstandard entsprechend auszustatten und so das höchste Gut, nämlich die Gesundheit der Kinder, auch im Brandfall wirksam zu schützen.
Über den Austausch der Markisen vor den Fenstern, die wegen schadhafter Getriebe nicht mehr voll funktionstüchtig sind, wollte man sich an diesem Abend dagegen noch nicht entscheiden. Obwohl eine Fachfirma an zwei Markisen bereits die Getriebe mit gutem Ergebnis ausgetauscht hat, wollte man vor einem Wechsel der gesamten 21 weiteren Markisen zum Preis von 250 Euro pro Anlage erst noch weitere Angebote einholen lassen.
Freuen kann sich dagegen der 1. SC Hetzles 1983, der vom Gremium an diesem Abend einen gemeindlichen Übungsleiterzuschuss in Höhe von 1000 Euro zugesprochen bekam, bevor sich die Gemeinderäte in die wohlverdienten Weihnachtsferien begeben haben.
