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Mit dem Vorhaben möchte die Stadt den Busverkehr auf der Strecke beschleunigen. Die Busspur soll von einem Punkt kurz nach der Stadtgrenze zu Buckenhof bis etwa 150 Meter vor die Kreuzung an der Kurt-Schumacher-Straße führen. Dazu soll der rechte der beiden vorhandenen Fahrstreifen umgewandelt werden.
Der Plan soll probeweise für zunächst ein Jahr umgesetzt werden. In Buckenhof hatte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates eine Mehrheit der Räte nichts gegen diesen Plan einzuwenden. Nur in der CSU-Fraktion regte sich Widerstand.
Klaus Ziegler (CSU) äußerte dabei scharfe Kritik an der Erlanger Verkehrspolitik. Diese versuche das Problem des „hausgemachten Erlanger Verkehrsirrgartens auf Kosten der Umlandgemeinden zu lösen.“ Die Einrichtung einer Busspur könne zu Staus bis nach Buckenhof hinein führen, so Ziegler. Gleichzeitig befürchte er, dass genervte Autofahrer versuchen könnten, Staus durch einen Umweg durch die Buckenhofer Siedlung aus dem Weg zu gehen.
Bürgermeister Georg Förster (FW) äußerte dagegen Verständnis für das Vorhaben: „Das Prinzip ist richtig: Wer den Verkehr dezimieren will, muss den ÖPNV fördern.“ Durch die Verengung auf eine Spur könne gleichzeitig das Problem des schnellen Überholens auf der Strecke eingegrenzt werden. Allerdings legen Gemeinderat und Bürgermeister Wert darauf, nach Ende der einjährigen Probezeit von der Stadt in weitere Überlegungen einbezogen zu werden.
Zuletzt hatte eine Baustelle auf der Kreuzung Artillerie-/Kurt-Schumacher-Straße für lange Rückstaus bis in die Erlanger Umlandgemeinden gesorgt (die EN berichteten). Voraussichtlich ab September drohen Pendlern weitere Behinderungen: Dann will die Gemeinde Buckenhof an der Gräfenberger Straße mit Sanierungsarbeiten am Abwassersystem beginnen. Diese sollen möglichst noch 2012 abgeschlossen werden.

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