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Die Bundesliga ist nun erst einmal Geschichte

Hockey: Der TB Erlangen ist mit einer Niederlage im letzten Saisonspiel aus der 2. Bundesliga abgestiegen - 05.02.2013 08:30 Uhr

ERLANGEN  - Ein bitterer Tag für den Hockeysport in Erlangen: Mit einer 6:9 (3:4)-Niederlage beim Dürkheimer HC sind die Hockey-Herren des Turnerbunds am letzten Spieltag aus der 2. Bundesliga abgestiegen — aufgrund des schlechteren Torverhältnisses.

Der TB (gelb; hier Tobias Otto im Angriff) hat sich im entscheidenden Spiel nie aufgegeben, konnte die Niederlage und den Abstieg aber nicht abwenden.
Der TB (gelb; hier Tobias Otto im Angriff) hat sich im entscheidenden Spiel nie aufgegeben, konnte die Niederlage und den Abstieg aber nicht abwenden.
Foto: privat
Der TB (gelb; hier Tobias Otto im Angriff) hat sich im entscheidenden Spiel nie aufgegeben, konnte die Niederlage und den Abstieg aber nicht abwenden.
Der TB (gelb; hier Tobias Otto im Angriff) hat sich im entscheidenden Spiel nie aufgegeben, konnte die Niederlage und den Abstieg aber nicht abwenden.
Foto: privat

Die Ausgangslage war klar. Als Tabellenletzter musste der TB im letzten Saisonspiel der 2. Bundesliga im Auswärtsspiel gegen den Dürkheimer HC unbedingt punkten, um den Limburger HC noch zu überholen. Dass dies gegen den mehrfachen deutschen Meister freilich eine enorm schwere Aufgabe werden würde, war Trainer Hans Peter Höfler bewusst. Prompt begann die Partie auch gleich zu Beginn gegen den Turnerbund zu laufen: Mit dem ersten schnellen Konter erzielten die Gastgeber das 1:0 (2.).

Der TB machte nun Druck und kam zu Chancen durch Gellner und Fritsche, die jedoch vergeben wurden. So war es wieder Dürkheim, das in der 9. Minute auf 2:0 erhöhte. Erlangen steckte nicht auf und marschierte weiter, vergab allerdings die große Chance durch eine Strafecke den Anschlusstreffer zu erzielen. Vielmehr war es wieder der DHC, der im Gegenzug auf 3:0 erhöhte. Erlangen kämpfte weiter, holte sich zwei Strafecken, die jedoch wiederum nicht den Weg ins Ziel fanden. Wieder zeigte der DHC, wie man es besser macht. Mit einem schnellen Gegenzug erhöhten die Pfälzer auf 4:0.


Doch eines konnte man dem TBE diesmal nicht absprechen – man steckte nie auf. Als endlich Fritsche nach einer schönen Kombination in der 18. Minute zum 1:4 einschoss, war dies das Signal für das Team, noch einmal alles zu versuchen. Und tatsächlich: Eine Strafecke von Otto in der 21. Minute fand nun doch den Weg ins Tor, so dass es nur noch 2:4 stand. Der Turnerbund machte weiter Druck, Gellner legte schön auf Pohl zurück, der zum 3:4-Anschlusstreffer ins kurze Eck einschoss (23. Minute). Mit diesem Ergebnis ging man in die Pause und alles war wieder offen.

Doch die 2. Halbzeit begann wie die erste: Gellner scheitert in der 32. Minute am Torwart und im Gegenzug macht Dürkheim das 5:3. Vier Minuten später konnten die Gastgeber dann auf 6:3 erhöhen. Noch einmal bäumte sich der TBE auf: Pohl schloss praktisch im Gegenzug einen schönen Konter zum 4:6 ab (38.). Erlangen drückte, doch Gellner verpasste zweimal einschussbereit knapp vor dem Tor. Im Gegenzug nutzten die Pfälzer einen Ballverlust zu einem schnellen Konter und schlossen zum 7:4 ab. Dürkheim war einfach abgezockter und routinierter vor dem Tor. In der 47. Minute dann das gleiche Spiel: Fritsche scheitert knapp am Torwart, Dürkheim nutzt den unmittelbar anschließenden Konter zum 8:4.

Doppelschlag reichte nicht

Nun nahm Trainer Höfler den Torwart heraus und die wirklich aufopferungsvoll kämpfenden Erlanger kamen mit einem Doppelschlag in der 47. und 48. Minute durch Tore von Gellner und Otto tatsächlich noch einmal heran. Doch als Dürkheim in der 51. Minute erneut durchkam und zum 9:6 einschoss, war die Partie dann doch gelaufen.

Teammanager Christian Fritsche: „Hätte das Team die Einstellung von heute in allen Partien der Saison gezeigt, hätten wir trotz unserer spielerischen Defizite eine Chance gehabt. Das Kapitel Bundesliga ist jetzt erstmal Geschichte.“

TB Erlangen: Schroers (TW), Langner, Bernet, Braun, Potrykus, Pohl, Fritsche, Otto, Gellner, Hinrichs, Nayel

  

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