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Eberhard Irlinger ist Altlandrat im Kreis Erlangen-Höchstadt

Ehrentitel samt Urkunde vom Amtsnachfolger erhalten - 28.11.2014 17:12 Uhr

Danke für die Blumen sagte Eberhard Irlinger (re.), auch Landrat Alexander Tritthart. © F.: Edgar Pfrogner


Tritthart würdigte die vielfältigen Verdienste Irlingers im Amt. So habe er das „Wir-Gefühl“ im Landkreis erheblich gestärkt, das Regionalmanagement eingeführt, sich für die Jugend ebenso stark gemacht wie für die Senioren. Bei allem Schwergewicht auf soziales Miteinander und Menschlichkeit habe der Altlandrat die Wirtschaft stets im Blick gehabt.

Schon vor seiner Tätigkeit als Landrat von 2002 bis 2014 habe Eberhard Irlinger sich „in herausragender Weise“ um den Landkreis verdient gemacht, von 1978 bis 2002 als Kreisrat, 20 Jahre als SPD-Kreisvorsitzender und zwölf Jahre lang als Landtagsabgeordneter der Sozialdemokraten. Stets habe Irlinger auch seine Stimme gegen rechte Umtriebe erhoben,

Die Sprecher der Fraktionen dankten danach Irlinger „für seine hingebungsvolle Arbeit als Landrat“ (Andreas Hänjes, SPD), für die „geradlinige Art“ und die Zusammenführung des Landkreises Gerald Brehm, FW, und Wolfgang Hirschmann, Grüne). Walter Nussel (CSU) bescheinigte Irlinger, er habe immer seine Meinung vertreten und sich nicht verbiegen lassen, dabei aber viel für Erlangen-Höchstadt getan. Elke Weis (FDP) dankte für den „guten politischen Austausch“. Erlangens Altoberbürgermeister Siegfried Balleis, Gast bei der Ehrung im Landratsamt, plauderte aus dem historischen Nähkästchen, lange Zeit sei das Verhältnis zwischen dem Landrat und ihm sehr förmlich gewesen. Erst vor gut zwei Jahren, als sie begonnen hätten sich zu duzen habe sich das geändert. Inzwischen „verbindet uns eine späte, aber umso herzlichere Freundschaft“, erklärte Balleis.

Eberhard Irlinger freute sich sichtlich über die Würdigung durch alle Fraktionen. „Sie haben im Zeitraffer Bilder für mich entwickelt, die mir vieles in Erinnerung gerufen haben“ rief er den Kreisräten zu. Er habe das schönste Amt in Bayern, das des Landrates, immer gern ausgefüllt. Es sei nicht leicht gewesen, im Mai „von 200 auf Null herunter zu fahren“. Das sei ein tiefer Einschnitt gewesen, für ihn selbst, aber auch für Erlangens Alt-Oberbürgermeister. „Der Siegi hat sich um mich gekümmert, und ich mich um ihn. Inzwischen haben wir’s gut bewältigt“. sagte Irlinger. 

dik

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