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Mittwoch, 23.01.2019

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Eckental: Pfarrerin geht nach 16 Monaten

Barbara Osterried-O‘Toide wechselt ins Dekanat Ansbach - 08.01.2019 13:30 Uhr

Beim Auszug aus der Kirche (v. re.): Die scheidende Pfarrerin Barbara Osterried-O'Toide, Stellvertretende Dekanin Gerhild Rüger, Pfarrer Martin Irmer und Prädikant Stefan Eiselbrecher. © Georg Heck


Nach nur 16 Monaten Seelsorge in der Kirchengemeinde Eschenau im Erlanger Dekanat wechselt die bisherige zweite Pfarrerin ins Dekanat Ansbach in die Kirchengemeinde Bechhofen. Mit rund 3500 Gemeindegliedern ist die Kirchengemeinde Eschenau mit den Eckentaler Orten Eschenau, Brand, Ober- und Unterschöllenbach und den zum Landkreis Forchheim gehörenden Orten Kleinsendelbach, Steinbach und Schellenberg eine große Gemeinde. Pfarrerin Barbara Osterried-O’Toide teilte sich die Gottesdienste, Taufen und Bibelstunden und andere Ereignisse im Kirchenjahr der Gemeinde mit dem geschäftsführenden Pfarrer Martin Irmer.

In der Pfarrstelle II war sie seelsorglich zuständig für den 2. Sprengel, die Orte Brand, Ober- und Unterschöllenbach, Kleinsendelbach, Schellenberg und Steinbach. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf der theologisch-pädagogischen Arbeit mit Kindern, so auch in den Kindertagesstätten in Eschenau und in Brand. Außerdem gab sie Religionsunterricht an den Schulen und befasste sich auch mit dem Seniorenkreis und der Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde.

Jetzt hat die alleinerziehende Pfarrerin die günstige Gelegenheit, eine Pfarrstelle in der Ansbacher Gegend anzutreten. Diese Gelegenheit wollte sie wahrnehmen, um zukünftig ihren Wirkungskreis in Heimatnähe des Familienwohnortes zu haben. In der Kirchengemeinde in Eckental habe sie sich jederzeit wohlgefühlt, sie habe gerne ihren Dienst getan.

"Die Arbeit in der Gemeinde und die Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand waren sehr vertrauensvoll", wie sie betonte. Jetzt freut sie sich, mit Tochter Amelie ab 1. Februar die Pfarrstelle in Bechhofen anzutreten.

Die stellvertretende Dekanin Gerhild Rüger aus Uttenreuth im Dekanat Erlangen mit dem Zuständigkeitsbereich für die Regionen Nord und Ost verabschiedete und segnete die scheidende Pfarrerin mit ihrer Tochter. Sie lobte vor allem ihre vorbildliche Einstellung. "Gleich nach der Pfarrerausbildung hat sie seinerzeit im September 2017 die Stelle in Eschenau angetreten. Dass sie eine Anfängerin war, hat man nie gemerkt", so die Dekanin. Sie habe die Herausforderung angenommen und mit Begeisterung auf ihren Arbeitsfeldern gewirkt. Die Pfarrerin Barbara Osterried-O’Toide sei in Eschenau eine anpackende, jederzeit den Menschen zugewandte Seelsorgerin gewesen und habe in der kurzen Zeit in Eschenau Spuren hinterlassen. Die Dekanin dankte ihr für die Liebe und Zuwendung zu ihrer Gemeinde.

"Gerne hier gehabt"

Auch Pfarrer Martin Irmer wusste nur Gutes über seine Kollegin zu berichten: "Wir haben dich gerne hier gehabt und würden dich am liebsten gar nicht gehen lassen". Diese Worte zeugten von der allgemeinen Beliebtheit der Pfarrerin. Angesichts der verständlichen familiären Bindung erhält sie aber die Freigabe, um ihre Gemeindedienst-Verpflichtungen in ihrer neuen Gemeinde anzutreten.

Seitens der Marktgemeinde Eckental dankte 2. Bürgermeister Reinhard Zeiß der Seelsorgerin für ihr Wirken in Eschenau. Für den Kirchenvorstand bedankte sich Prädikant Stefan Eiselbrecher für ihren Dienst verbunden mit den besten Zukunftswünschen bei der Pfarrerin.

Die gemeinsame Gottesdienstgestaltung hatten neben Gemeindepfarrer Irmer Pfarrer Christoph Thiele (Kalchreuth), Pfarrer Hannes Ostermayer (Nürnberg) und Prädikant Stefan Eiselbrecher übernommen. Als Beleg für die gute ökumenischen Zusammenarbeit wohnte Pfarrer Andreas Hornung vom katholischen Seelsorgebereich Eckenhaid — Stöckach-Forth — Weißenohe dem Abschiedsgottesdienst bei.

Chor und Band, Posaunenchor und Orgel sorgten für den musikalischen feierlichen Rahmen. Beim anschließenden Empfang in der Pfarrscheune war dann noch Gelegenheit, persönlich von der beliebten Pfarrerin Abschied zu nehmen. 

GEORG HECK

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