|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Immer wieder führt der Brandbach, in den der Schlierbach und der Haarbach aus Hetzles münden, bei Starkregen zu Überflutungen in Neunkirchen und Dormitz. Deshalb holt jetzt die Neunkirchener Bauverwaltung beim Stuttgarter Ingenieurbüro Winkler ein Angebot für die Ausarbeitung eines Hochwasserschutzkonzeptes ein, das den gesamten Bereich des Einzugsgebietes der drei Gemeinden beinhalten soll, wie Schmitt erläuterte. Das Konzept soll auf ein hundertjähriges Hochwasser (HQ 100) ausgerichtet sein, um eine Förderung vom Wasserwirtschaftsamt zu bekommen.
Das Angebot soll dann so aufgeschlüsselt werden, dass die drei Kommunen die Kosten anteilig übernehmen. Danach könnte dann über die Vergabe der Ingenieurleistungen entschieden werden.
Die Gemeinde Dormitz hat schon vor Jahren das Bett des Brandbaches kostenintensiv renaturieren und mit zusätzlichen Retentionszonen versehen lassen. An der Brücke der Staatsstraße am Ortseingang von Neunkirchen komme es aber immer wieder zu Überflutungen, wie zu hören ist.
Aber auch in Neunkirchen hat man sich zwischenzeitlich schon den Rat eines Flussbaumeisters von der Wasserbehörde eingeholt, wie von Bürgermeister Richter zu erfahren war, der unter anderem als Sofortmaßnahmen die Ausbaggerung des Brandbachbettes und das Entfernen von Wildwuchs empfohlen hat.
Die Bürgermeister der drei betroffenen Gemeinden wollen nun erst noch das weitere gemeinsame Vorgehen besprechen, bevor dann die Gemeindegremien über eine mögliche Beteiligung an einem gemeinsamen Hochwasserschutzkonzept beraten und beschließen müssen.
Ein weiteres Thema in der Gemeinderatssitzung war das neue Baugebiet „Gründeläcker II“, das mit seiner Größe von 0,66 Hektar einmal sieben Grundstücke umfassen soll. Das Gelände ist im Norden und Osten durch Landwirtschaftsflächen, im Süden durch die bestehende Wohnbebauung in der Gründeläckerstraße sowie im Westen durch Baugrundstücke in der Steinwehrstraße begrenzt.
Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen. Der Planungsauftrag wurde zum Preis von 5500 Euro an das Nürnberger Büro Insumma vergeben.
Abschließend informierte Schmitt noch den Gemeinderat darüber, dass am Samstag, 24. September, der „Erste Spatenstich“ für den Edeka-Einkaufsmarkt in den Bierleinswiesen stattfinden wird, die dafür benötigte Baugenehmigung des Landratsamtes liegt zwischenzeitlich vor.
