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Eltersdorf entlässt Trainer

Nachfolger von Andreas Speer wird schon am Freitag präsentiert - 03.09.10

ERLANGEN  - Der SC Eltersdorf hat die Reißleine gezogen und sich als Reaktion auf die Negativserie in der Landesliga nach elf Jahren von Trainer Andreas Speer getrennt.


Andreas Speer
Andreas Speer
Foto: privat

Eine Maßnahme, die auf beiden Seiten Trauer auslöst: „Der sympathische Übungsleiter gilt als Symbolfigur und dies nicht nur beim Sport-Club, sondern in der gesamten Liga. Mit Andreas Speer verliert der Sport-Club Eltersdorf eine Figur, mit der sich viele Eltersdorfer identifizierten“, heißt es vom Verein. „Der Trainer ist immer das schwächste Glied, aber ich selbst wollte auch keine solche Zeit mehr, wie vor zwei Jahren, in der man nur gegen den Abstieg spielt“, zeigt Speer Verständnis: „Ich habe viele Freunde im Verein, und die sollen keine Bauchschmerzen haben, nur weil sie an mir festhalten.“

Mit nur sieben Punkten aus acht Spielen war die Ausbeute der aktuellen Landesliga-Saison einfach zu gering, zu viele Gegentore das große Manko. „Vielleicht war ich immer zu menschlich und hätte mehr durchgreifen müssen. Daraus kann ich auch etwas lernen“, so Speer.

Andreas Speer, der bis zur A-Jugend von seinem Vater trainiert und somit das Traineramt bereits in die „Wiege gelegt bekam“, hatte in seiner anschließenden 14-jährigen Bayernligazeit unter sehr namhaften Trainern, wie Steff Reisch, Nandl Wenauer, Rudi Sturz, und Manni Drexler Erfahrung sammeln können, bevor er am 1. Juli 1999 zum Sport-Club kam. Als Spieler (Torwart) feierte er 2001 den Aufstieg in die Landesliga und stieg dann 2002 als Spielertrainer der Landesligamannschaft ins Trainergeschäft ein. „Andi Speer hat ein Händchen für junge Spieler und es gelang ihm seit nunmehr acht Jahren erfolgreich junge Spieler in das Landesligateam einzubauen“, heißt es vom SCE. Er selbst stelle für sich alles hinten an: „An erster Stelle steht Fußball!“

Pläne hat Speer nach der auch für ihn überraschenden Trennung noch nicht. „Ich muss das erst einmal verarbeiten. Nun habe ich ungewohnt viel Zeit“, sagt er und dankt seiner Frau, die in den vergangenen Jahren mit ihm gemeinsam auf Urlaube verzichtet habe, weil eben der Fußball an erster Stelle stand. Er werde die Entwicklung der Eltersdorfer aber weiter beobachten und hoffe, dass die Mannschaft das, was sie sich vorgenommen hat, umsetzen kann. „Sie ist jetzt aber auch in der Pflicht.“

Der neue Trainer wird wohl schon nach dem Kirchweihspiel gegen den ASV Neumarkt (18.30 Uhr) präsentiert. 





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