Dienstag, 26.03.2019

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Erlangen: Lkw-Fahrer griff Polizisten an

Mann war alkoholisiert im Führerhaus - 25.11.2018 15:27 Uhr

Symbolbild © colourbox.com


Ein Lkw-Fahrer wurde am Samstag gegen 20 Uhr auf einen Fernfahrerkollegen aufmerksam, der mit Vollgas und zugezogenen Gardinen im Führerhaus mehrmals in der Parklücke vor und zurück fuhr. Seine Beobachtung teilte der Mann der Verkehrspolizei Erlangen mit.

Den zur Rastanlage Aurach-Nord gerufenen Beamten war schnell der Grund für das Verhalten des Kraftfahrers klar. Nachdem der Fahrer das Fenster seines Lkws einen Spalt geöffnet hatte, wehte der Polizei, wie es in der Mitteilung heißt, eine "mächtige Fahne" entgegen. Da der Fahrer einen Alcotest verweigerte, die Beamten anspuckte und sich äußerst unkooperativ und renitent zeigte, wurde die Fahrertür gewaltsam geöffnet, um in das Führerhaus zu gelangen.

Hierbei wurde ein Polizeibeamter der Verkehrspolizei mehrmals vom Fahrer auf den Kopf geschlagen, wodurch er eine stark blutende Platzwunde erlitt, die ärztlich behandelt werden musste. Zudem wurden seine Brille beschädigt und die Dienstkleidung verschmutzt.

Der 39-jährige Fahrer wurde noch im Führerhaus gefesselt und zur Blutentnahme zur Dienststelle gebracht. Ein dort von ihm freiwillig durchgeführter Atemtest erbrachte ein Ergebnis von 2,14 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt, seinen Rausch schlief er in der Haftzelle der Polizeiinspektion auf.

Nach Bezahlen einer Sicherheitsleistung (5100 Euro) wurde der Mann aus dem Gewahrsam entlassen. Nun erwartet ihn eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr.


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