17°

Montag, 27.03. - 18:32 Uhr

|

Erlangen: Roboter und ein Blick in Nachbars Küche

Pecha-Kucha-Vorträge im E-Werk unter dem Motto "Startups" - 20.03.2017 17:40 Uhr

Pecha-Kucha-Night im E-Werk: Philipp Eichhorn präsentiert seine Idee mit der Stickdatei.

Pecha-Kucha-Night im E-Werk: Philipp Eichhorn präsentiert seine Idee mit der Stickdatei. © Klaus-Dieter Schreiter


Gleich der erste Vortrag ließ die knapp 80 Anwesenden lautstark applaudieren, als das Unternehmen "Sbotlight" seinen Service-Roboter vorstellte, der autonom Personen mit Getränken versorgt. An einem Nachmittag, an dem man zusammen auf dem Sofa lag und Durst hatte, sei diese Idee entstanden. Die Jungen bauten im Alter von damals 16 Jahren einen Roboter, der ihnen den Gang in die Küche erspart. Mittlerweile sei es das Ziel, das Gerät überall dorthin zu bringen, "wo es einen Wartebereich gibt".

Allerdings gab es nicht nur innovative Ideen zu bestaunen: Das Publikum bekam auch die negativen Seiten der Unternehmensführung aufgezeigt.

Bilderstrecke zum Thema

Pechakucha-Night im E-Werk. Pechakucha-Night im E-Werk. Pechakucha-Night im E-Werk.
20 Sekunden pro Bild: Pecha-Kucha-Night im E-Werk

Im E-Werk haben sich junge Unternehmer mit Pecha-Kucha vorgestellt. Pecha-Kucha heißt, 20 Bilder jeweils 20 Sekunden zeigen und zu jedem Bild eine Erklärung abgeben.


In einer offenherzigen Vorstellung erzählte Tina Langheinrich, dass auch das (zwischenzeitliche) Scheitern zum Unternehmerdasein gehört und durch verschiedenste Gründe schneller eintreten kann, als man denken mag.

Nach der ersten Pause bot Rechtsanwalt Jörg Reichelsdorfer juristischen Beistand an. Unter dem Motto "Ich bin ein Startup, holt mich hier raus" erklärte er die rechtlichen Hürden, die Jungunternehmer zu meistern haben, und wiederholte regelmäßig sein oberstes Gebot: nämlich den Schutz der eigenen Ideen nicht zu vernachlässigen.

Dann wandten sich die Vorträge wieder den Ideen der Jungunternehmer zu. Für kulinarisch Unbegabte soll es daher bald eine günstige Alternative zum Restaurantbesuch oder Lieferservice geben. Philipp Stein von "Open Kitchen" stellte eine eigens entwickelte App vor, die erlauben soll, den Nachbarn für kleines Geld für sich mitkochen zu lassen. So bringe man Menschen zusammen, denn "essen muss schließlich jeder", und am Ende müsse man weniger Lebensmittel wegwerfen.

 

Die letzten Auftritte gehörten dann hauptsächlich lokalen Startup-Unterstützern wie zum Beispiel FutureNexus aus Erlangen.

Sie bieten ebenfalls Hilfestellungen für Jungunternehmer an und appellierten an den Mut von Studenten, die mit dem Gedanken spielen, ein Unternehmen zu gründen. 

semb

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.