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Erlangen: Slams und Tänze zum E-Werk-Jubiläum

Kulturzentrum beging Festwochenende - 10.07.2017 06:00 Uhr

Bühnenspiel auf Anweisung des Publikums: Das Improvisations-Ensemble „Holterdiepolter“ führte zum 35-jährigen Bestehen des E-Werks ein Theaterstück aus dem Stegreif auf. © Edgar Pfrogner


Die Sonne setzt ihr schönstes Lächeln auf, die Temperaturen sind sommerlich, aber dennoch angenehm — die meteorologischen Rahmenbedingungen für die große Geburtstagsfeier des E-Werks sind ideal.

Etwa 100 Personen lauschen den Tönen der Blechblasinstrumente der Express Brass Band, die eigens aus München angereist war, um den Festauftakt musikalisch zu untermalen. Da stört es auch niemanden, dass das Ensemble schon vor dem offiziellen Konzertbeginn Töne erklingen lässt, die meisten Besucher sind ohnehin schon wesentlich früher im frisch eröffneten Garten eingetroffen.

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35 Jahre Kulturarbeit: Das E-Werk Erlangen

Seit 35 Jahren steht das E-Werk für ein großes Angebot an Kultur und Soziokultur. Das E-Werk beherbergt ein Kino und vier verschieden große Spielstätten – von der familiären „Kellerbühne“ bis hin zum großen Saal. Jährlich besuchen rund 300 000 Gäste das E-Werk.


An ebendieser Stelle sollte auch der zweite Festtag eröffnet werden: Vereinsvorsitzender Heiner Grillenberger lässt in seinen Begrüßungsworten die letzten dreieinhalb Jahrzehnte Revue passieren.

Doch die meisten bekommen nur wenig von der Ansprache mit: Beim bunten Programm im Werksinneren toben sich Groß und Klein etwa in der Töpferwerkstatt aus oder bringen im Erdgeschoss des neu eingeweihten Jugendtreffs ihr Fahrrad auf Vordermann.

Historisch und technisch Interessierte kommen ebenfalls nicht zu kurz: Geschäftsführer Bernd Urban zeichnet mit bildlichem Anschauungsmaterial die Geschichte des Kulturzentrums nach, das bis 1967 noch der Stromerzeugung gedient hatte.

Blicke hinter die Kulissen ermöglichen derweil Programmleiter Holger Watzka und Veranstaltungstechniker Lukas Graap, die die Backstage-Bereiche sowie die technischen Räumlichkeiten vorstellen.

Wer also schon immer einmal wissen wollte, was die Stars hinter der Bühne treiben und wie eigentlich die bunten Scheinwerfer funktionieren, kommt hier voll auf seine Kosten. 

WOLFGANG SEMBRITZKI

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