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Erlangen: SPD kristisiert "Rolle rückwärts" der CSU

Kritik der Sozialdemokraten nach Ablehnung der Stadt-Umlandbahn - 24.11.2015 15:30 Uhr

Keine Chance: So wie auf dem Foto in Kassel soll nch dem Willen der CSU in Erlangen keine Stadt-Umlandbahn fahren. Die SPD kritisiert diese Position. © Peter Millian


„Die Christsozialen gefährden mit ihrer Ablehnung nicht nur den Wirtschaftsstandort Erlangen, sondern die ganze Metropolregion“, betonte Rosner. Er wundere sich über das ewige Hin und Her: „In ihrem Kommunalwahlprogramm hatte die CSU sich noch für eine modifizierte Trasse stark gemacht, die die Technische Fakultät mit dem Siemens-Campus verbinden sollte. Davon will sie heute nichts mehr wissen.“

Rosner meinte, er sei verwundert darüber, dass es der CSU in der Metropolregion nicht gelinge, eine gemeinsame Position zu formulieren. Die beiden örtlichen Staatsminister und die Nürnberger CSU hätten sich klar für das Projekt ausgesprochen. „Nur die Christsozialen in der Hugenottenstadt scheren aus. Es ist bedauerlich, dass sie aus dieser Verantwortungsgemeinschaft aussteigen“. Rosner hatte seine Position in einer Pressemitteilung mit dem Vorsitzenden der Nürnberger SPD, Thorsten Brehm, geäußert.

Sie reagieren damit auf die Erlanger CSU, die  angekündigt hatte, in der nächsten Erlanger Stadtratssitzung gegen die Gründung eines Zweckverbandes Stadt-Umlandbahn zu votieren. 

rak

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