16°C

Samstag, 01.11. - 14:11 Uhr

|

zum Thema

Erlanger Poetenfest 2012: Von Liebe und Currywurst

Mehr als 80 Literaten haben Besuch zugesagt - Beginn am Donnerstag - 22.08.2012 12:01 Uhr

Bilderstrecke zum Thema

Freue_mich_besonders_auf_die_Lesungen_4c-er-k-ilse.jpg Ich_bin_gespannt_auf_Uwe_Timm_4c-er-k-albert.jpg Buchhändlerin Ursula Kallipke
Buchhändler-Tipps zum Poetenfest

Vom 23. bis 26. August zieht das Poetenfest wieder Literaturfreunde nach Erlangen. Vorab geben Erlanger Buchhändler ihre ganz persönlichen Poetenfest-Tipps.


Viele wollen dort ihre für diesen Herbst geplanten Neuerscheinungen vorstellen. Bereits am Donnerstagabend wollen unter anderem Tanja Dückers, Nora Gomringer, Uwe Kolbe, Reiner Kunze und Bernhard Wunderlich über das Gedicht und dessen Rolle in der Literatur diskutieren.

Am Freitag wird Uwe Timm („Die Entdeckung der Currywurst“) sich und seine Arbeit im Autorenporträt im Markgrafentheater vorstellen. Bei der Veranstaltung „Autorenporträt international“ ist am Samstag die britische Schriftstellerin A. L. Kennedy zu sehen. Sie präsentiere ihr druckfrisches Werk „Das blaue Buch“, teilte das Erlanger Kulturreferat mit. Anschließend diskutiert sie mit Sigrid Loeffler über ihr Werk.

Daneben wollen drei Dutzend weitere Literaten aus ihren Neuerscheinungen lesen, darunter Gerhard Seyfried, Olga Martynova und Marcel Beyer. Auch die Autoren Stephan Thome und Dea Loher präsentieren ihre neuen Werke. Beide wurden für den Deutschen Buchpreis zur Frankfurter Buchmesse nominiert.

Im Vergleich zum Vorjahr wird die Politik auf dem viertägigen Poetenfest diesmal eine wesentlich kleinere Rolle spielen. In Diskussionsrunden geht es zwar um die Folgen der Euro-Schuldenkrise - und in der traditionellen Sonntagsmatinee mit Literat Roland Roth und dem Journalist Christoph Schwennicke um die Frage „Wer hat die Macht im Staat?“.

Ein weiteres Forum widmet sich der aktuellen Urheberrechtsdebatte. Eine Ausstellung am Rande des Poetenfestes zeigt außerdem Installationen des Künstlers Thomas Lochner.

Eine heftige Debatte wie 2011 um das Sponsoring des in Erlangen ansässigen Atomkonzerns Areva ist aber eher unwahrscheinlich.

Der Kulturausschuss des Erlanger Stadtrates hatte beschlossen, das Sponsoring zunächst fortzusetzen. Dieses war im vergangenen Jahr von einigen Literaten scharf kritisiert worden. Die Areva-Gegner bemängeln, dass Literatur und Atomkraft nicht zusammen passten – schon gar nicht nach dem Atomunfall von Fukushima. 

lby/dpa

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.