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Fischerfest trotz Problemen für die heimischen Fische

Nach der Hitze bei Kleinsendelbach kaum noch Exmeplare gesichtet — Großer Andrang beim Vereinsfest - 27.08.2018 18:30 Uhr

Bürgermeisterin Gertrud Werner (rechts) würdigte beim Kleinsendelbacher Fischerfest die Leistungen der Gewinner des diesjährigen Königsfischens. © Foto: Petra Malbrich


Mit dem Fischerfest hatte alles begonnen. Deshalb konnte der Verein an seinem jetzt zehnten Geburtstag dieses elfte Fischerfest feiern. Der rauchige Duft von gegrillten Makrelen lockte schon von der Straße die Gäste an. Kinder spielten ausgelassen – und im Zelt gab es Fisch in allen Variationen. Die Fischchips waren – wie in den Jahren zuvor – auf der Beliebtheitsskala ganz oben.

Über 200 Kilo Fisch haben die Mitglieder beim Königsfischen gefangen und alle zu Chips verarbeitet. "Hervorragender Geschmack", urteilte Vizelandrätin Rosi Kraus. "Ihm hat der Verein viel zu verdanken", würdigte Gierisch das Ehrenmitglied Albert Schütze, der in aktiven Jahren Präsident des Fischereiverbands Oberfranken war und nun auch dessen Ehrenpräsident ist.

Das Königsfischen ist laut Gierisch der Höhepunkt des Vereinsjahres. Gefischt wurde in der Regnitz, im Baggersee, im Dürreweiher oder im Rothweiher. Die erfolgreichsten Fischer werden traditionell am Fischerfest geehrt. Einen 7960 Gramm schweren Graskarpfen zog der Gewässerwart Herbert Schmidt ans Land und erhielt dafür von Gierisch die Kette umgehängt, die ihn als Fischerkönig ausweist. Diese Bezeichnung hat sich Schmidt mit dem Fang des Graskarpfens im wahrsten Sinne des Wortes geangelt.

"Auch unsere Jungfischer waren unterwegs", freute sich Jürgen Gierisch über die aktive Jugend. In regelmäßigen Stunden lernen sie alles über Gewässerschutz und was man als Angler wissen muss. Zum dritten Mal konnte Lucas Knoll den Königstitel für sich buchen. Ihm gelang das mit einem 3120 Gramm schweren Karpfen. Einen Pokal erhielt Lucas Knoll für dieses Leistung. 5740 Gramm wog der Karpfen, den Thomas Wolfrum geangelt hatte. Er stand fürs Fischerfest am Grill. Den dritten Platz besetzte Manfred Sachmann mit einem 4760 Gramm schweren Karpfen. Sachmann ist dem Verein erst in diesem Jahr beigetreten.

Bürgermeisterin Gertrud Werner hob die erfolgreiche Jugendarbeit des Vereins hervor. Dass gerade heuer durch die extreme Hitze die Fische Probleme hatten, stellte Ehrenmitglied Schütze heraus. Die Fischer wussten das nur zu gut, konnte doch in der Schwabach gleich neben dem Vereinsheim kein einziger Fisch schwimmen. Die Schwabach ist leer. Umso voller war das Bierzelt, in dem die "Diamonds", ein Musikerduo aus Hirschaid, dann kräftig aufspielte und das Fischerfest stimmungsvoll abrundeten. PETRA MALBRICH 

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