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Nach umfangreichen Umbau- und Vergrößerungsarbeiten hat die FFW Poxdorf nun endlich wieder ein Heim, eine deutlich verbesserte Basis für Übungen, Einsätze, Schulungen und Gemeinschaftsveranstaltungen. 260000 Euro hat die Gemeinde dafür ausgegeben, und das Ergebnis, für das das Forchheimer Architekturbüro Glauber und Rosbigalle verantwortlich zeichnet, kann sich nach Meinung der Poxdorfer sehen lassen. Die vom Feuerwehrverein organisierte und musikalisch von der Blaskapelle Poxdorf umrahmte Einweihungsfeier wurde deshalb auch als dörfliches Ereignis ersten Ranges wahrgenommen.
Pfarrer Albert Löhr segnete das wieder in Dienst gestellte Haus und bat um Gottes Hilfe dafür, dass alle Bürger der Gemeinde sich für das Geschick der Gemeinschaft verantwortlich fühlen sollten. Bürgermeisterin Gunhild Wiegner dankte den zahlreichen Gästen für ihr Erscheinen und wertete die Anwesenheit von Innenminister Joachim Herrmann, MdB Thomas Silberhorn, der Landtagsabgeordneten Eduard Nöth und Thorsten Glauber sowie Amtskollegen aus den Nachbargemeinden als Zeichen dafür, dass sie sich mit den Poxdorfer freuen wollten.
„Um ein solches Haus zu bauen, braucht man nicht nur Ingenieure und Baufirmen, sondern auch Menschen, die kooperieren, freiwillige Helfer, die sich einsetzen und viele Arbeitsstunden für die gemeinsame Sache opfern“, so Wiegner.
Herrmann, der sich selbst auch als „Feuerwehrminister“ bezeichnete, gratulierte den Poxdorfern zu dem schönen neuen Gebäude und erinnerte daran, dass allein in Bayern 330000 Feuerwehrleute ehrenamtlich im Einsatz seien. „Unsere Feuerwehrler in Deutschland genießen bei den Bürgern der Bundesrepublik allerhöchstes Vertrauen; alle wissen, welchen verantwortungsvollen Job sie machen. Dass wir nachts ruhig schlafen können, verdanken wir ihnen.“
Gerne übernahm der Innenminister dann auch die Aufgabe, zusammen mit dem Feuerwehrvereinsvorsitzenden Thomas Zwiener verschiedene Ehrungen vorzunehmen: Hans Ismeier und Albert Löhr wurden zu Ehrenmitgliedern des Feuerwehrvereins ernannt. Hans Ismeier hat 29 Jahre lang als Zeugwart und Maschinist alle Geräte, Schläuche und Maschinen in Schuss gehalten. Pfarrer Löhr ist seit 1986 Mitglied der FFW und hat sogar die Leistungsprüfung in Bronze abgelegt. Otto Werner und Ralf Sedlmeier erhielten das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst. Ehrennadeln mit Urkunden für langjährige Vereinszugehörigkeit gingen an Josef Leischner (60 Jahre), Erich Kintopp (50 Jahre) und Norbert Pieper (25 Jahre).
Gegen Ende der Veranstaltung kamen etwa zehn Knirpse in roten T-Shirts mit der Aufschrift „FFW Poxdorf – Wir sind die Zukunft“ nach vorn. Sie sangen ein Liedchen, das in vielen Strophen auf die verschiedenartigen Tätigkeiten und Hilfeleistungen der Feuerwehr einging.
Das gefiel dem Minister, und er fasste zusammen: „Damit die Feuerwehr ihrer verantwortungsvollen Aufgabe auch in Zukunft gerecht werden kann, brauchen wir Nachwuchs. Unbedingt.“

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