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Die Bedingungen in Las Vegas sind alles andere als einfach. Hitze und einige Höhenmeter machen dieses Rennen zum härtesten in den USA. Bereits das 1,9 km lange Schwimmen im Lake Las Vegas erwies sich bei mehr als 28 Grad Wassertemperatur als erste Hürde. Neoprenanzüge waren aufgrund der hohen Temperaturen verboten.
Für Zinner begann das Rennen nicht optimal. Zum einen hatte er Probleme mit dem warmen Wasser und zum anderen gab es auf der kompletten Strecke aufgrund der hohen Leistungsdichte viele Prügeleien im Wasser, die Zinner daran hinderten, seinen Schwimm-Rhythmus zu finden.
Nach etwas mehr als 30 Minuten wechselte der Erlanger auf die anspruchsvolle 90 Kilometer lange Radstrecke. Hier zeigte er von Anfang an, dass sich das harte Training der letzten Wochen ausgezahlt hatte. Er konnte zahlreiche Konkurrenten überholen und arbeitete sich nach vorne. Die 1000 Höhenmeter auf dem Kurs waren eine große Herausforderung für alle WM-Starter. Sören Zinner versuchte immer wieder, unter großem Kraftaufwand sich aus diesen Gruppen zu lösen, was er nach 70 Kilometern mit einem heftigen Einbruch bezahlen musste.
Die Hitze und der Wind machten ihm nun sehr zu schaffen, so dass es für ihn hier nur noch darum ging, die zweite Wechselzone kräftesparend für den abschließenden Lauf durch die Wüste Nevada zu erreichen.
Der abschließende Halbmarathon sollte für den Erlanger ein einziger harter Kampf mit sich selbst werden. Das Thermometer zeigte inzwischen 47 Grad, und Schatten war auf der Laufstrecke nicht zu finden. Obendrein mussten auch noch über 200 Höhenmeter überwunden werden.
Sören Zinner zeigte dennoch eine ansprechende Leistung und finishte — völlig kaputt — nach etwas über fünf Stunden im vorderen Feld auf Platz 345 von 1800 Startern und Platz 30 in der Altersklasse 25. Er bezeichnete das Rennen als das härteste seines Lebens, war aber dennoch überglücklich, bei einer Weltmeisterschaft ins Ziel gekommen zu sein.

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