Montag, 19.11.2018

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Haus in der Baiersdorfer Judengasse steht seit zehn Jahren leer

Gebäude verfällt zusehends — Baujurist macht der Stadt keine großen Hoffnungen: "Eigentum ein hohes Gut" - 30.05.2018 16:08 Uhr

Ein Ortsbild prägendes Gebäude am Oberen Flecken in Baiersdorf zeigt Risse in der Fassade. Doch Handhabe, gegen den Verfall einzuschreiten, hat die Stadt kaum. © Dieter Köchel


Das liegt jedoch schon mehr als zehn Jahre zurück. Seither steht das denkmalgeschützte und Ortsbild prägende Gebäude leer. "Es ist ein Trauerspiel mit anzusehen, wie das Haus verfällt", klagte schon vor Jahresfrist eine Nachbarin. Und die Mitglieder des Bauausschusses stimmten nun in das Klagelied ein.

Freilich packten sie die Gelegenheit beim Schopf, dass der Baujurist des Landratsamtes Martin Hartnagel, wegen eines anderen Themas in ihrer Sitzung war. "Wie können wir mit dem Gebäude umgehen?", fragte Bürgermeister Andreas Galster.

Doch große Erwartungen schürte auch Hartnagel nicht bei den Stadträten. "Eigentum ist ein hohes Rechtsgut", betonte er. Allenfalls, schränkte er ein, wenn die öffentliche Verkehrssicherheit gefährdet wäre, könnte seine Behörde einschreiten. Nachdem bekundet wurde, dass durchaus die Gefahr bestehe, dass da mal ein Dachziegel oder Teile davon sich lösen könnten, versprach Martin Hartnagel: "Das schaun wir uns mal an." 

dik

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