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Höhere Zuschüsse für StUB gefordert

Kurz vor dem Bürgerentscheid in Erlangen: Antrag im Landtag gestellt - 29.02.2016 11:20 Uhr

In Nürnberg Am Wegfeld sind die ersten Straßenbahn-Schienen schon fertig. Ob sie irgendwann bis nach Erlangen führen, steht noch nicht fest. © Eduard Weigert


In diesem Antrag wird die Staatsregierung aufgefordert, sich beim Bund für eine Änderung der Fördermöglichkeit beim Bau von Straßenbahnen einzusetzen. Wie mehrfach berichtet, werden nicht alle Abschnitte der geplanten Stadt-Umland-Bahn derzeit gefördert. Abschnitte, auf denen die Bahn nicht auf einem eigenen Gleiskörper unterwegs ist (zum Beispiel Straßen), werden nicht bezuschusst.

Aus diesem Grund haben Fachpolitiker und zahlreiche Abgeordnete aus der Region im Landtag eine fraktionsübergreifende Initiative mit dem Ziel gestartet, diese Vorschrift zu ändern. Im Erfolgsfall würde das die Fördermöglichkeiten des Projektes StUB erhöhen.

„Da der Bund für Straßenbahnprojekte in den ostdeutschen Ländern schon seit den 1990er Jahren auch die Förderung von nicht auf besonderen Bahnkörper geführten Streckenabschnitten ermöglicht, machen wir uns dafür stark, dass diese Förderung zukünftig in allen Bundesländern und somit auch für die StUB ermöglicht wird“, fasst der Grüne Verkehrsexperte und für Erlangen zuständige Abgeordnete Markus Ganserer, die Initiative zusammen.

„Die StUB verbindet nicht nur die Standorte der Universität Erlangen-Nürnberg und trägt zu einer guten Positionierung der Wirtschaftsunternehmen der Region bei. Sie ist auch eine Antwort auf die dringende Frage der modernen Mobilität für Alt und Jung“, so die örtliche Abgeordnete, Alexandra Hiersemann (SPD) weiter, die die Initiative ebenso unterstützt wie ihr CSU-Kollege Walter Nussel.

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Die StUB ist das wohl meistdiskutierte Großprojekt in der Metropolregion, und das schon seit Jahren. Doch worum wird eigentlich so sehr gestritten? Wohin soll die StUB einmal fahren, wer bezahlt das Vorhaben - und was wären die Alternativen? Unsere Bildergalerie hat die Antworten.


 

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