Donnerstag, 17.01.2019

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„imbus“ ist jedem Software-Test gewachsen

Das High-Tech-Unternehmen hat sich vor 25 Jahren in Möhrendorf gegründet — QS-Experten im Aufwind - 08.02.2017 16:00 Uhr

Helle, freundliche und intelligente Arbeitsplätze: imbus schätzt seine Mitarbeiter und umgekehrt. © Harald Sippel


Informationsverarbeitung, Methoden, Beratung und Schulung: Die Begriffe, die hinter dem Akronym ,imbus‘ stecken, bestimmen seit der Unternehmensgründung unser Portfolio“, erklärt Vorstandsmitglied Tilo Linz. Gemeinsam mit seinen früheren Kommilitonen Thomas Roßner, Bernd Nossem, Jörg Schulten, Hendrik Rässler und Peter Studtrucker hob er vor 25 Jahren den Software-Dienstleister als Startup aus der Taufe. Am 30. Januar 1992 erfolgte der Eintrag ins Handelsregister.

„imbus“ ist ein inhabergeführter, unabhängiger Lösungspartner, der sich ganz dem Gebiet Software-QS und Softwaretest verschrieben hat. Anders als bei vielen anderen Anbietern werden bei imbus die Entscheidungen auf der obersten Management-Ebene von Informatikern getroffen. „Einen entsprechend hohen Stellenwert haben bei vielen unserer Handlungen daher Innovationen, Methodik und Technologie“, betont Vorstandsmitglied Thomas Roßner.

Ende der Fahnenstange?

Die Wahl der Büroräume gestaltete sich 1992 unkonventionell: In einem über 300 Jahre alten, denkmalgeschützten Fachwerkhaus in Möhrendorf wurden die Rechner aufgebaut und intern LAN-vernetzt. „In der IT-Branche war man damals davon überzeugt, man hätte den Zustand der vollständigen Digitalisierung bereits erreicht. Doch tatsächlich war es gerade erst der Anfang“, schmunzelt Tilo Linz.

Der imbus-Kundenstamm wurde kontinuierlich größer und mit ihm das Spektrum der Industriesektoren, die es von den QS-Experten zu bedienen galt.

Anfang der 90er-Jahre war das Testen von Backbone-Systemen für das damals neu entstehende GSM-Mobilfunknetz eines der Hauptaufgabenfelder von imbus. Die hohen Standards aus der Festnetztelefonie wurden auf das Mobilfunktesten übertragen. Auch die spätere Weiterentwicklung auf UMTS und danach LTE begleitete imbus.

Weitere wichtige Kunden kamen aus Medizintechnik, Eisenbahntechnik und Automotive. Mit zunehmender Digitalisierung folgten dann Aufträge aus der Banken- und Versicherungsbranche, Handel, Logistik und öffentlicher Verwaltung.

Heute gehören über 260 Mitarbeiter zum Team. Standorte in München, Hofheim bei Frankfurt, Köln, Norderstedt bei Hamburg und Lehre bei Braunschweig wurden gegründet. Auslands-Dependancen in China, Tunesien, dem Kosovo sowie Kanada machen die imbus-Expertise mittlerweile weltweit verfügbar.

Krisen gemeistert

Zwei wirtschaftlich turbulente Jahre, die imbus erfolgreich meisterte, bewiesen jedoch auch die Krisentauglichkeit des Unternehmens. Zum einen war dies Ende 2001 eine Krise im Mobilfunksektor, zum anderen die globale Finanzkrise 2009. Mit einer gewissen Zeitverzögerung schlugen sich beide Vorfälle auf das Testbudget der Kunden nieder.

Die imbus-Unternehmensführung und die Mitarbeiter zogen am gleichen Strang: Kostensenkungsmaßnahmen wurden umgesetzt, zugleich reduzierten viele Mitarbeiter freiwillig vorübergehend ihre Arbeitszeit, einige nahmen sogar unbezahlten Urlaub. „So gelang es uns z.B. im Jahr 2002 einen Umsatzrückgang von 25% mit dem gesamten Team in den Griff zu bekommen und in dieser Zeit den Grundstock für unser späteres Produkt, die imbus TestBench, zu legen", schildert Vorstandsmitglied Bernd Nossem.

„Rückblickend waren die vergangenen 25 Jahre in der IT-Branche für uns eine spannende Reise. Und auch die nächsten 25 werden es mindestens im gleichen Maße sein“, ist sich Tilo Linz sicher. „In schon wenigen Jahren werden wir in einer komplett softwarebasierten und -vernetzten Welt leben. Dabei nimmt auch die Kritikalität zu. Der Bedarf für uns als Software-QS-Experten wird somit weiter steigen. Doch imbus ist und bleibt jedem Test gewachsen.“ 

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