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Ingenieurgemeinschaft übernimmt StUB-Planung

Weiterer Schritt getan - Verkehrsprojekt soll 300 Millionen Euro kosten - 21.06.2018 19:02 Uhr

Die Planungen für Stadt-Umland-Bahn in Mittelfranken kommen voran. Am Donnerstag haben die Verantwortlichen des Zweckverbands Stadt-Umland-Bahn die Verträge mit einer Ingenieurgemeinschaft unterzeichnet. © Zweckverband Stadt-Umland-Bahn


Ein weiterer Schritt zur Umsetzung eines der aktuell größten Straßenbahnprojekte in Deutschland ist getan. Der Zweckverband Stadt-Umland-Bahn und die mit der Planung beauftragte Ingenieurgemeinschaft aus den Unternehmen Gauff Rail Engineering, Rambøll und OBERMEYER Planen + Beraten haben am Donnerstag den Vertrag unterzeichnet.

Der Auftrag umfasse die planerische Ausarbeitung des Millionenprojekts bis hin zur Genehmigungsplanung. Laut dem Zweckverband hätten die mit der Planung beauftragen Partner der Ingenieurgemeinschaft bereits vergleichbare Aufträge in Nürnberg, Kopenhagen und Strasbourg-Kehl  erfolgreich bearbeitet.

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Die StUB ist das wohl meistdiskutierte Großprojekt in der Metropolregion, und das schon seit Jahren. Doch worum wird eigentlich so sehr gestritten? Wohin soll die StUB einmal fahren, wer bezahlt das Vorhaben - und was wären die Alternativen? Unsere Bildergalerie hat die Antworten.


Projektleiterin wird Anne-Catrin Norkauer von Rambøll, die kaufmännische Projektleitung übernimmt Markus Wagner von Gauff Rail Engineering. "Die Stadt-Umland-Bahn ist aktuell eines der spannendsten ÖPNV-Projekte in Deutschland. Die Begeisterung der Bevölkerung und der Rückenwind aus der Politik sind erstaunlich und motivieren uns, dieses anspruchsvolle Projekt zügig voranzutreiben", so Norkauer.

"Intensiv mit Bürgern diskutiert"

Das Straßenbahn-Projekt soll auf einer Trassenlänge von etwa 25 Kilometer Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach miteinander verbinden. Hierfür wurden bereits beim Bund und Freistaat Fördermittel angemeldet. Schon seit den 1990er Jahren ist die Verbindung im Gespräch, die die Straßen und Autobahnen des Ballungsraums entlasten soll.

Man habe in den vergangenen Monaten mit den Bürgern intensiv über die sinnvollste Streckenvariante diskutiert, sagte der Zweckverbandsvorsitzende, der Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik (SPD). "Mit dem Planungsauftrag gehen wir nun den nächsten Schritt, um machbare Streckenvarianten für das Raumordnungsverfahren aufzubereiten." Das Verkehrsprojekt dürfte schätzungsweise bis zu 300 Millionen Euro kosten. Der nächste Schritt zur Realisierung der Stadt-Umland-Bahn ist für das Jahr 2019 vorgesehen, wenn das Raumordnungsverfahren eingeleitet wird. 

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