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Donnerstag, 19.07.2018

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Kleinsendelbacher freuen sich über Glasfaseranschluss

Ausbau dauerte aufgrund der großen Nachfrage länger als geplant - 28.11.2017 18:30 Uhr

Symboldbild © Daniel Reinhardt (dpa)


Dass es länger dauerte als geplant, lag an der großen Nachfrage beim Breitbandausbau, bedingt durch die bundes- und landesweite Förderung. Froh war auch Enrico Hesse von dem Telekommunikationsunternehmen "inexio", einen fortschrittlichen Breitbandausbau abschließen zu können. Vier Kilometer Glasfaser sind zu einzelnen Multifunktionsgehäusen verlegt worden und versorgen inzwischen 500 Haushalte in Kleinsendelbach, Steinbach und Schellenberg mit einer Bandbreite zwischen 30 und 100 Mbit/s.

Eine halbe Million kostete die Gesamtmaßnahme, 166 000 Euro bezuschusste die Regierung. "Der Rest wurde aus Mitteln der Inexio finanziert", informierte Hesse. Mit dieser Maßnahme hat die "inexio" die Funkstrecke durch eine Glasfaserstrecke ersetzt. Internet über Richtfunk musste in der ersten Ausschreibung entschieden werden — aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, wie Kleinsendelbach von der Regierung hingewiesen wurde.

Der Glasfaserausbau ist nun im zweiten Förderverfahren durchgeführt worden. Von einigen Bürgern hat Gertrud Werner bereits positive Rückmeldung erhalten. Einige Häuser wurden sogar mit "Glas ins Haus" ausgebaut. Aber einige Häuser warten noch auf ihr schnelleres Internet. "Das Problem wird zwischen der Gemeinde und inexio noch geklärt", sagte Werner.

Verhandlungen diesbezüglich laufen bereits. Gertrud Werner dankte für die gute Zusammenarbeit mit Enrico Hesse. "Auch unvorhergesehene Schwierigkeiten wurden gelöst. Wir waren nie aufgeschmissen", sagte Werner an ihre Gemeinderäte gerichtet.

Zur Übergabe waren vom Gemeinderat Carmen Wartenfelser, Armin Fuchs, Elisabeth van der Grün und Hildegund Fischer sowie VG-Chef Nicky Weber gekommen. 

malb

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