Freitag, 18.01.2019

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Konstantin Walter holt acht Mal Gold

Bayerische Meisterschaften: Erlangens Schwimmer sind in Bayern Spitze — Freude über Bronze für den SCU - 26.07.2012 16:25 Uhr

Auf dem Weg zum Titel: Die Damen über 200 Meter Lagen am Start. © Bernd Böhner


Von Lindau bis Bayreuth, von Aschaffenburg bis Passau – aus ganz Bayern strebten am Wochenende die besten Schwimmer nach Erlangen, um bei den Bayerischen Meisterschaften ihr Können unter Beweis zu stellen: Das bedeutet 93 Vereine sind mit 758 Schwimmern bei 3004 Einzelstarts angetreten,

Der Turnerbund 1888 Erlangen, der als Ausrichter hinter dem ganzen Event stand, löste diese Mammutaufgabe aber mit Bravour. Schon seit Freitagmorgen waren über 80 freiwillige Helfer – Eltern, Schwimmer und Übungsleiter — im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Die Erlanger SSG-Schwimmer stiegen am Sonntagabend als mit Abstand erfolgreichste Startgemeinschaft (TB 88/ SVE/ SGE) aus dem Schwimmbecken – vor Nürnberg, Würzburg und München: Mit 39 Gold-, 25 Silber- und 33 Bronzemedaillen. Zu den glücklichen Goldmedaillen-Gewinnern gehörte zum ersten Mal Emily Rabsahl über 200m Lagen und 100m Schmetterling. Des Weiteren wurde sie Dritte über 400m Freistil, und landete noch auf den Plätzen vier bis sechs: ein beeindruckendes Debüt der Zehnjährigen. Auch Karla Völcker ließ im Jahrgang 1999 die bayrischen Mädels hinter sich und holte sich den Sieg über 50 und 100m Rücken. Die Plätze fünf, sechs und elf erreichte sie über ihre anderen Starts.

Beeindruckende Bilanz

Der Schwimmer, der sich am Ende des Wettkampfes über sage und schreibe acht Goldmedaillen, eine Silberne und eine Bronzene freuen durfte, war Konstantin Walter. Der 15 Jahre junge Mann ließ die Konkurrenz alt aussehen und war über zahlreichen Strecken nicht zu schlagen. Den Vorschlag seiner Konkurrenz, doch wenigstens einmal ein bisschen langsamer zu schwimmen, setzte der Sportler zu deren Leidwesen nicht um und vergoldete die Strecken 100, 200 und 400m Freistil, 50, 100 und 200m Rücken, 200m Schmetterling und 200m Lagen. Niemand gewann öfter Gold.

Aus der ersten Mannschaft staubten auch noch zahlreiche andere Schwimmer Medaillen in rauen Mengen ab: Nils Wich-Glasen fünf Mal Gold über 50, 100, 200m Brust, 100m Rücken und 200m Lagen, vier Mal Silber, ein Mal Bronze. Mit fünf ersten Plätzen konnte sich auch Jonas Gutzat schmücken. Mit einem oder mehreren Siegen in der Tasche verließen außerdem Ferdinand Reng, Xander Cronje, Peter Varjasi, Simon Jonscher, Mareike Förster, Svenja Schüren, Anna-Lena Sinn, Michelle Messel und Daniela Karst die Hannah-Stockbauer-Halle.

Einen großen Erfolg konnten auch die Schwimmerinnen und Schwimmer des SC Uttenreuth feiern: Tamara Kuhn sicherte sich eine Bronzemedaille. Dies hatte es in der Vereinsgeschichte bisher nur einmal gegeben – und das vor über 20 Jahren. Über 200m Rücken war die 18-Jährige zwar nur mit der fünftbesten Meldezeit ins Rennen gegangen, konnte sich aber dank einer aggressiven Renneinteilung den dritten Platz bei den Juniorinnen sichern.

Auch sonst war es für den SCU ein äußerst erfolgreicher Wettkampf. Schon die Teilnahme von insgesamt vier Schwimmerinnen und Schwimmern bei Bayerischen Meisterschaften ist im Rahmen der Trainingsmöglichkeiten eine großartige Leistung.

Nils Dittrich (15) hatte von den Vieren die meisten Starts (fünf) vorzuweisen und glänzte insbesondere über 50m Schmetterling mit dem sechsten Platz in seinem Jahrgang. Erstmals für einen so hochklassigen Wettkampf waren die Schwestern Anne und Paula Hebecker qualifiziert. Anne Hebecker (15) erreichte den hervorragenden zehnten Platz über 50m Brust, Paula Hebecker (11) wurde in ihrem stark besetzten Jahrgang Zwölfte über 100m Brust. Insgesamt kamen die Vier bei elf Starts auf acht Top-Ten Platzierungen. ELENA WALTER/en 

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