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Mittwoch, 19.09.2018

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Kreuzung zum Bubenreuther "Mausloch" ist gefährlich

Querungshilfe fehlt - Trügerische sicherheit für Radfahrer - 13.07.2018 19:00 Uhr

Nicht konsequent genug verbessert ist laut Klaus Haberecker der Einmündungsbereich des sogenannten „Mausloch“ für Radfahrer und Fußgänger, die hier die Straße queren wollen. © Peter Millian


Direkt an der Einmündung in die Staatsstraße sind großzügige Markierungen für Radfahrer entstanden, die ihnen beim Einmünden oder der Querung der Staatsstraße Sicherheit signalisieren.

Aber diese Sicherheit ist trügerisch – vor allem für querende Radfahrer und Fußgänger, die die Straße östlich der Autobahn, Werker, erreichen wollen oder von dort kommen.

Da der Straße eine Querungshilfe, also eine Verkehrsinsel, fehlt, müssen an dieser Stelle insgesamt drei Fahrstreifen überquert werden – bei dem hohen Verkehrsaufkommen vor allem zu Stoßzeiten fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Eine von Bubenreuther Bürgern bereits vor Jahren angemahnte Ampelanlage hatte die staatliche Straßenbaubehörde mit dem Hinweis abgelehnt, dass es sich bei der Einmündung um keinen Unfallschwerpunkt handelt, das Problem also nicht besonders dringlich sei.

Der ehemalige Gemeinderat Klaus Haberecker will aber nicht locker lassen. Ihn ärgert, dass man die Verbesserungen für die Radfahrer an der Einmündung nicht gleich konsequent in eine Verbesserung der Sicherheitslage umgesetzt hat, zumal an der Kreuzung ausreichend Platz für eine Querungshilfe wäre.

Diese würde zudem den aus Richtung Baiersdorf kommenden Verkehr wirksamer entschleunigen, als es das bloße Ortsschild der Stadt Erlangen tut, ist Klaus Haberecker überzeugt. Nach seinen Beobachtungen sind Autofahrer, die auf die dort zugelassenen 50 km/h herunterdrosseln, die Ausnahme, da dieses Ortsschild nach seiner Auffassung zu "spät" kommt.

So hat sich mit dem Ausbau des Mauslochs von früher fünf auf heute 10,2 Meter zwar die Situation für Fußgänger und Radfahrer deutlich verbessert, ist aber nach seiner Überzeugung Stückwerk geblieben, da die gar nicht so wenigen Radfahrer, die zu den Werkern wechseln oder von dort kommen (bei Zählungen ist man auf bis zu 1500/Tag gekommen), ein hohes Risiko eingehen. 

pm

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