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Dreimal wird gepumpt, dann ist die richtige Menge Hiffenmark — also Hagebuttenmarmeldade — im Krapfen. In der Faschingszeit wiederholt sich dieser Handgriff zur Krapfenherstellung gleich tausendfach. „Täglich stellen wir zwischen 300 und 400 Stück her. Am Rosenmontag und Faschingsdienstag sind es sogar rund 1000“, berichtet Andreas Böhm von der gleichnamigen Bäckerei in Uttenreuth.
Der „normale“ Krapfen ist glücklicherweise für einen Bäcker leicht und flott herzustellen. Mehr Aufwand muss schon bei „Spezialkrapfen“ mit ausgefallenen Füllungen und Glasuren aufgewendet werden. „Ich selbst mag aber den traditionellen am liebsten. Mit Puderzucker. Der staubt zwar, dafür hat man aber nicht so klebrige Finger“, gesteht Böhm.
Die Traditions-Bäckerei Böhm gehört zu den wenigen Bäckereien der Region, die aktuell mit dem „Der Feinschmecker“-Siegel ausgezeichnet wurden. Andreas Böhm hat im Juli vergangenen Jahres zusammen mit seiner Frau Katja in der dritten Generation die Traditions-Bäckerei in Uttenreuth übernommen und versucht als „Kleiner“ im heiß umkämpften Bäckerei-Markt zu bestehen. Katja Böhm: „Wir wollen noch das Besondere des Handwerks und die Qualität des Berufes in den Mittelpunkt stellen.“
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Fr. 17.05.13
Fr. 17.05.13
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