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Dienstag, 22.05.2018

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Legal und ganz schön bunt

Schülerinnen des CEG gestalteten ein Trafohäuschen mit einem Graffiti - 18.12.2017 06:00 Uhr

Das Trafo-Häuschen an der Münchener Straße wurde von Schülern des Christian-Ernst-Gymnasiums und Graffiti-Künstlern bunt gestaltet als Aktion gegen Vandalismus. Darüber freuten sich nicht nur Schüler des CEG mit ihrem Lehrer, sondern auch Polizeichef Peter Kreisel, Stadtwerke-Chef Joachim Geus, Pfarrer Johannes Mann und Thomas Heideloff vom BRK. © Harald Sippel


Unter der Anleitung eines Nürnberger Graffitikünstlers besprühten die Schülerinnen das Trafohäuschen, das zu diesem Zweck von den Erlanger Stadtwerken zur Verfügung gestellt wurde.

Mit dieser Aktion verfolgten die Mädchen zusammen mit ihrem Lehrer gleich mehrere Ziele. Verunstaltete Versorgungseinrichtungen, wie das Trafohäuschen an der Münchener Straße, sollen durch legale Graffitibilder verschönert und ansehnlicher gemacht werden. Während die Mädchen ihr Kunstwerk gestalteten, führte sie zeitgleich Interviews bei Passanten durch, welche diese Aktion begrüßten.

Zudem wiesen die Schülerinnen auch auf die Strafbarkeit von illegalen Graffitis hin. Als Mittelpunkt ihres Graffitis malten die Schülerinnen das Logo der Aktion "Mutwerk - Courage Erlangen", einen orangefarbenen Kugelfisch, mit ihren Farbspraydosen auf die Fassade. Hiermit möchte die Initiative, die 2011 unter Federführung von Pfarrer Johannes Mann gegründet wurde, Aufmerksamkeit in der Bevölkerung auf gelebte Zivilcourage lenken.

Mehr Zivilcourage

Unter der Schirmherrschaft von Innenminister Joachim Herrmann und ihren vielen Partnern, wie den Erlanger Stadtwerken, dem BRK, dem Weißen Ring und der Polizei Erlangen, hat es sich das Netzwerk zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung zu mehr Zivilcourage zu bewegen. Die Partnerschule des Mutwerk-Projektes unterstützte mit dieser Graffitiaktion dieses Vorhaben.

Der Leiter der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt, Leitender Polizeidirektor Peter Kreisel, bedankte sich bei den Schülerinnen für ihr Engagement und hob darüber hinaus den präventiven Charakter dieser Aktion hervor. Als weiteren Nebeneffekt unterstrich er die positive Wechselwirkung der neu gestalteten Flächen im Kontext zu der allgemein gültigen "Broken-Windows-Theorie". 

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