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Sonntag, 23.09.2018

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Marode Brücke in Heroldsberg muss ersetzt werden

Das Bauwerk im Kirchenweg hat seine beste Zeit hinter sich — Sehr enge Ausweichtrassen - 29.08.2018 11:00 Uhr

Die marode Brücke über die Gründlach am Kirchenweg ist am Ende ihrer Lebensdauer angekommen. Sie wird durch einen Neubau ersetzt. © Fotos: Tilmann Ochner


"Diese Brücke ist einfach am Ende ihrer Lebensdauer angekommen", erklärte ein planender Brückenbauer im Rahmen der letzten Sitzung des gemeindlichen Bauausschusses. Weil von der alten Brücke keinerlei Unterlagen mehr existieren, musste nun ein völlig neues Bauwerk geplant werden. Es sollte sich zwar äußerlich kaum vom alten Brückchen unterscheiden, erfordert im Untergrund wegen der ungünstigen Bodenverhältnissen und der labilen Talsohle jedoch eine aufwändige Konstruktion mit zusätzlichen seitlichen Fundamenten.

Die neue Fahrbahn soll etwa vier Meter breit werden mit einem 1,35 Meter breiten Gehweg. Durch die neuen Stützränder am Bach wird sich die Brückenlänge um 1,5 Meter nach Südosten verlängern. Für die Maßnahme werden Gesamtkosten von knapp 400 000 Euro veranschlagt. So weit, so gut.

Es wollen aber zwei wichtige Probleme vorab gelöst werden: das Timing und die Verkehrsführung. Da gleich neben der Brücke auf dem Gelände von Kindergarten und vom ehemaligen Haus der Jugend das neue evangelische Gemeindezentrum samt neuem Kindergarten entstehen soll, muss die Brücke vorher fertig werden, geplant ist dies voraussichtlich bis August 2019. Noch problematischer wird die Anfahrt für die Bewohner am Kirchenweg östlich der Gründlach. Der reine Baustellenverkehr bis zur Gründlach erfolgt zwar über die Hauptstraße, ist die alte Brücke aber erst einmal weg, wird es eng für die Anrainer.

Geplant ist daher, das teilweise "extrem schmale" Weihergässchen entlang dem Schlossweiher für Anlieger und Versorgungsfahrzeuge zu öffnen. Eine Ampelregelung zwischen dem hinteren Festplatz und dem alten Milchhäuschen am Kirchenweg soll Chaos auf dem einspurigen Weg verhindern. Außerdem ist angedacht, das so genannte Ochsenklavier, die schmale und steile Engstelle des Kirchenwegs zwischen dem Weißen und

dem Grünen Schloss – ebenfalls mit Ampelregelung – wieder zu öffnen.

  

TILMANN OCHNER

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