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Montag, 24.09.2018

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Mehr Straftaten in Bubenreuth

Polizeichef präsentierte Sicherheitsbericht im Gemeinderat - 25.05.2018 12:00 Uhr

Am Bubenreuther Bahnhof werden Fahrräder geklaut, weil sie oft nicht sicher angeschlossen sind. Die Gemeinde erwägt aber, einen Abstellplatz zu bauen und ihn mit Kamera zu überwachen. © Klaus-Dieter Schreiter


Die Geigenbauergemeinde liegt bei den sogenannten "Häufigkeitszahlen", bei denen die Straftaten zum besseren Vergleich auf 100 000 Einwohner hochgerechnet werden, mit der 2896 ziemlich gleich mit Heroldsberg und an der Spitze der Statistik. Im letzten Jahr hatte sie noch 1960 betragen, da rangierte Bubenreuth mit Möhrendorf noch am Ende der Liste. Für den gesamten Inspektionsbereich beträgt die Häufigkeitszahl 1984 und ist damit um 231 gesunken.

Dass in Bubenreuth die Anzahl der Straftaten von 90 im Vorjahr auf 138 und damit um mehr als 50 Prozent zugenommen habe, während sie im Landkreis um rund vier Prozent von 1248 auf 1196 abnahm, sei aber "kein Anlass zur Sorge", meinte Dierl. Es sind vor allem die Vermögensdelikte, die von fünf auf zwölf nach oben geschnellt sind. Dabei stechen die zwölf Fälle von Tankbetrug hervor, aber auch Fundunterschlagungen (vier) gehen in die Statistik ein. Zudem haben Fahrraddiebstähle (17) die Statistik verhagelt.

Der Polizeichef mahnte dringend eine bessere Sicherung von Fahrrädern vor allem am Bahnhof an. Es sei unverständlich, dass jemand ein Fahrrad im Wert von 1000 Euro mit einem billigen Schloss sichere, das problemlos geknackt werden könne. Die Aufklärungsquote bei den Straftaten hat sich für Bubenreuth aber immerhin von knapp 50 Prozent auf rund zwei Drittel erhöht. Das sei auch aufmerksamen Bürgern zu verdanken. "Der aufmerksame Bürger ist wichtig für uns", meinte Dierl.

Als Unfallschwerpunkt hat die Polizei den Kreisverkehr Bruckwiesen ausgemacht. Sechsmal hat es dort 2017 gekracht, was für einen Kreisverkehr ungewöhnlich sei, meinte Dierl. Man wolle sich nun genau anschauen woran das liege. Insgesamt hat es auf Bubenreuther Straßen 62 Unfälle mit zehn Verletzten und einem Gesamtschaden von 106 000 Euro gegeben. Darunter waren auch fünf Unfälle mit Radfahrern. Von den 16 Unfallfluchten konnte die Hälfte aufgeklärt werden, aufmerksame Passanten hatten sich die Kennzeichen notiert. Weil sie reichlich zu schnell unterwegs waren, sind auch für 24 Bubenreuther Bürger Fahrverbote ausgesprochen worden.  

kds

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