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Im Erwachsenenbereich starteten Damen, Herren und Herren 40 plus getrennt, und entsprechend gab es auch drei Stadtmeister. Zunächst mussten die Kletterer in einer Qualifikation drei Stunden lang durch die Boulder steigen und konnten dabei bis zu 375 Punkte erreichen.
25 Routen hatten Organisationsleiterin Claudia Bezold und ihr 25-köpfiges „Schrauberteam“ dafür an die insgesamt 240 Quadratmeter großen Wände und Überhänge geschraubt. Jeder Boulder bestand aus fünf bis zehn Griffen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Wer eine Strecke mit einem Flash, also in einem Durchgang, schaffte bekam 15 Punkte, wer mehr Versuche benötigte zehn. Außerdem gab es innerhalb einer Kletterstrecke einen „Zonengriff“, für dessen Erreichen fünf Punkte vergeben wurden. Bei den Damen war Anja Färber als Sechste mit 240 Punkten gerade noch in die Finalrunde gerutscht, und auch dort ging es eng zu. Punktgleich war sie nach dem Durchklettern der drei Strecken mit Geli Lorenz, hatte jedoch weniger Versuche benötigt und darf sich nun neue Stadtmeisterin nennen.
Die Qualifikationsrunden bei den Herren waren zunächst ähnlich eng, lagen doch die sechs Besten nur 30 Punkte auseinander. Mit 270 Zählern schloss Johannes Ott hier noch auf Rang zwei, konnte die Konkurrenz aber in den drei Finalrunden, wo jeder Boulder in fünf Minuten geschafft werden musste, mit einer Energieleistung abhängen. Zweiter wurde hier Andy Koch. Bei den Herren 40 plus gab es das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr: Sieger wurde wieder Rolf Bittner vor Jörg Perwitzschky.
Besonders die erst unmittelbar vor dem Finale geschraubten und somit unbekannten Finalrouten wurden von allen Teilnehmern als sehr schwer bewertet. Entsprechend niedrig war auch die erreichte Punktzahl.
Die 60 möglichen schaffte niemand, und selbst Herrensieger Johannes Ott erreichte nur 25, während die Damensiegerin Anja Färber 30 und der Sieger 40 plus nur 20 erreichte.
