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Donnerstag, 21.06.2018

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Neue Kletterlandschaft für die Kinder in Forth

Ein bedachter Turm, ein Steg und eine Hängebrücke bieten vielfältige Möglichkeiten für den Nachwuchs - 16.05.2018 16:48 Uhr

Völlig neu gestaltet und erweitert wurde die Kletterlandschaft im katholischen Kindergarten von Forth. © Haus der Kinder


Manfred Bachmayer, Sprecher der Grünen im Erlanger Land, Gemeinderat und Mitglied im Elternbeirat, war an allen drei Tagen mit von der Partie. Ein anderer Vater hatte sich einen Tag extra Urlaub genommen, wieder ein anderer ließ sich auch vom Regen nicht abhalten, um eine anfallende Arbeit zu Ende zu bringen.

Zahlreiche Mütter packten an und standen den Männern in nichts nach. "Es waren so viele Eltern da", freute sich Kindergartenbeauftragte Renate Siebenkäs, die fasziniert war von dem unermüdlichen Engagement, das die Eltern in den drei Tagen mit über 100 Stunden an den Tag legten, um die Spiellandschaft wieder attraktiv und vor allem den Sicherheitsvorschriften entsprechend zu erneuern.

Dabei ist die Kletterlandschaft anders angebracht und gestaltet als in anderen Kindergärten. Die Spielwiese wäre dafür zu klein gewesen, weshalb die Kletterlandschaft um das Gebäude des Kindergartens herum angelegt wurde.

Gehen die Kinder aus der Turnhalle raus, kommen sie bei einem kleinen Anstieg zu einem Turm mit Dach, hinter der Hausecke führt ein Steg, auf dem die Kinder zur Hängebrücke gelangen, um darauf zu laufen, zu balancieren oder untendurch zu krabbeln. Die Hängebrücke führt zur

Rutsche.

Auf der anderen Seite ist die Bühne, die komplett erneuert wurde. Das Trägerholz der Bühne war im Laufe der Zeit marode geworden, weil Sand durch die Ritzen rieselte und so das Holz immer feucht hielt.

Eine komplett neue Bühne wurde deshalb als Podest gebaut. Da der Keller des Pfarrzentrums nicht mehr genutzt wird, konnte der Fluchtweg überdacht werden.

Der Markt Eckental übernahm die Organisation und die Kosten für zehn Tonnen Kies, der ums Gebäude herum aufgetragen und von den Eltern in Schubkarren zum Baumhaus gebracht wurde. Bei der Rutsche dient er zur Stabilisierung und gleichzeitig als Fallschutz. Zudem bauten die Eltern eine Sitzgelegenheit und Wege um das Baumhaus herum, damit auch dort der Kies nicht mehr hinaus fließen kann, wenn die Kinder spielen.

Rasch gehandelt

Mit vor Ort war auch der Projektleiter Matthias Sauer von der Ochsenfurter Spielbaustelle e. V., der diese Spiellandschaft vor zehn Jahren mit den Eltern entwickelt hat. Aber es war auch Diözesanarchitekt Florian Selig dabei, der sofort nach der Besichtigung der maroden Spiellandschaft handelte. Mit fast 5000 Euro für Material inklusive Betreuung, Unterrichtung, Begleitung und Stärkung der Spielperformance wurde die Renovierung von der Kirchenstiftung unterstützt.

  

PETRA MALBRICH

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