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Die Heimspielatmosphäre hat das Team von Trainer Frank Bergemann auch nötig, denn mit Georg Münch, Bastian Krämer und wohl auch Daniel Stumpf fallen den Erlangern nun drei Leistungsträger aus. Da ist der „achte Mann“ auf den Zuschauerrängen gefragt, bestätigt der HC-Coach. Die endgültige Entscheidung über einen Einsatz von Kapitän Stumpf, der sich im Training am Knie verletzt hat, könne erst kurz vor Spielbeginn gefällt werden, so der Trainer, der mit Stumpf auf den mit neun Toren erfolgreichsten Werfer aus dem Korschenbroich-Spiel verzichten müsste.
Die Mannschaft ist also einmal mehr gefordert, die Lücken zu schließen und die Ausfälle zu kompensieren. Dass sie es kann, hat sie schon mehrfach bewiesen – in den vergangenen Spielzeiten und in den letzten beiden Auswärtsspielen, die jeweils gewonnen wurden. Darauf vertraut auch Trainer Frank Bergemann, der zudem sehr angetan davon ist, wie gut sich Neuzugang Nikolai Link schon ins Team eingefügt hat. Dennoch fürchtet Bergemann einen Substanzverlust, wenn das Verletzungspech anhält.
Umso mehr ist es ihm ein Anliegen nun keinen falschen Ziele ins Auge zu fassen. So freut sich Bergemann, dass man zuletzt gerade auswärts so erfolgreich war, den dritten Tabellenrang, immerhin ein Aufstiegsplatz, möchte er aber am liebsten ausblenden. „Wir dürfen jetzt keine falschen Ziele anvisieren“, sagt er und lenkt den Blick auf den heutigen Gegner.
„Friesenheim ist erst aus der Bundesliga abgestiegen und sehr gut in die Saison gestartet“, so Bergemann. „Dann hatten sie großes Verletzungspech.“ Dabei war der ganze Rückraum ausgeschaltet, was das Abrutschen auf Rang 15 in der Zweitliga-Tabelle erklärt. Nun kommen laut Bergemann langsam alle wieder zurück – die erfahrenen Ognjen Backovic, Andrej Kogut und Kevin Klier im Tor stehen den „Eulen“ wieder zur Verfügung. „Sie spielen sehr schnell aus der kompakten Abwehr heraus“, so der Trainer und warnt auch vor den gefährlichen Marco Hauk und Philipp Grimm auf der rechten Seite.
Im Hinspiel im vergangenen September hat der HCE ganz knapp mit 19:20 den Kürzeren gezogen. „Das war ein zähes Ringen um die Punkte“, erinnert sich der HC-Trainer.
„Wir müssen daheim an die Auswärtsleistungen anknüpfen und konsequent und konzentriert zu Werke gehen“, so Bergemann. „Und vor allem dürfen wir nicht anfangen an irgendwelche anderen Dinge zu denken.“
