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Dienstag, 23.10.2018

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Radweglücke von Neunhof nach Eschenau wird beseitigt

Symbolischer Spatenstich für Ausbau der rund 2,7 Kilometer langen Strecke - 21.09.2018 18:00 Uhr

Vereint an der Grenze der beiden Kommunen: Der Innenminister, die beiden Landräte, Bürgermeisterin und Bürgermeister und andere Verantwortliche griffen zum Spaten, um das Startsignal für den Bau des neuen Geh- und Radweges zwischen Eckental und Lauf zu geben. © Georg Heck


Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann hat gemeinsam mit den Landräten Armin Kroder (Nürnberger Land) und Alexander Tritthart (Erlangen-Höchstadt), Bürgermeisterin Ilse Dölle (Markt Eckental) und Bürgermeister Benedikt Bisping (Stadt Lauf a. d. Pegnitz) den offiziellen ersten Spatenstich für den Neubau des Geh- und Radweges zwischen Neunhof und Eschenau im Zuge der Baumaßnahmen an der Staatsstraße 2240 vorgenommen.

Auch Bürger dabei

Anwesend waren neben Mitarbeitern der verschiedenen Verwaltungen Polizei, Mandatsträger und Bürger sowie die verantwortlichen Sachverwalter des ausführenden Bauunternehmens Rädlinger Straßen- und Tiefbau GmbH mit Bauleiter R. Dietrich, von der Bauüberwachung Ingenieurbüro Meyer & Schmidt die Architekten J. Seebauer und D. Taufer sowie von der Bauoberleitung Bernhard Hammerlindl.

Die Staatsstraße 2240 ist die wichtigste direkte Straßenverbindung zwischen den beiden Landkreisen Erlangen-Höchstadt und Nürnberger Land. Während zwischen Neunhof und Lauf bereits fast durchgängig eine Radwegverbindung entlang der Staatsstraße 2240 vorhanden ist, müssen Radfahrer das rund 2,7 Kilometer lange Teilstück zwischen Neunhof und Eschenau momentan noch auf der Staatsstraße bewältigen. Dank des jetzt aktuellen gemeinsamen Projekts der Stadt Lauf mit dem Markt Eckental kann diese Lücke nun geschlossen und die Verkehrssicherheit damit wesentlich verbessert werden.

Nur glückliche Gesichter

Gastgeber der Veranstaltung war die Stadt Lauf, für die Eröffnung im Frühjahr ist dann laut Vereinbarung der Markt Eckental zuständig. Dem Anlass entsprechend ist der Laufer Bürgermeister Benedikt Bisping als Einlader standesgemäß und stilsicher auf dem Fahrrad vorgefahren.

Das Laufer Stadtoberhaupt sah bei seiner Begrüßung in der großen Runde "nur glückliche Gesichter", "lange haben wir uns dafür eingesetzt und heute ist es endlich soweit. Nach langer Planungs- und Entscheidungsphase erfüllen wir mit diesem gemeinsamen, interkommunalen Projekt einen großen Wunsch der Bürgerinnen und Bürger. Fast neun Jahre nach der Fertigstellung des Radweges von Vogelhof nach Neunhof schließen wir nun eine weitere kurze, aber doch empfindliche Lücke von 2,7 Kilometern im Radwegenetz der Region und verbinden in einer Nord - Südachse damit nicht nur Lauf und Eckental, sondern auch das Nürnberger Land und den Landkreis Erlangen-Höchstadt, mit der Stadt Lauf als Radlerkreuz", so der Bürgermeister.

Sein Dank galt allen, die dieses Projekt möglich gemacht haben und unterstützen, insbesondere der Regierung von Mittelfranken, die den Radweg für 2018 als prioritäres Vorhaben eingestuft hat, und dem Freistaat Bayern, der die rund 2,5 Millionen Euro teure Maßnahme fördert.

Der Marktgemeinde Eckental, mit der im effektiven Zusammenwirken der Radwegbau erfolgreich auf den Weg gebracht wurde, und nicht zuletzt den Anrainern, die das dafür notwendige Gelände verkauft haben. Ilse Dölle, die Eckentaler Bürgermeisterin, stellte auch die Anstrengungen Eckentals mit dem Angehen des zweiten Radwegprojektes innerhalb eines Jahres — nach Mausgesees und Herpersdorf — in den Vordergrund. Sie hob besonders die gute Zusammenarbeit der beiden Verwaltungen hervor. Gleichzeitig kündigte sie eine gemeinsame Tandemfahrt mit dem Laufer Amtskollegen bei der Eröffnung im Frühjahr an.

Mehr Schnellwege

Staatsminister Joachim Herrmann freute sich, "dass hier alle an einem Strang ziehen, denn das Radfahren wird immer attraktiver". Seit dem Beginn seiner Amtszeit vor fast elf Jahren habe er Schwung in das Radwegethema gebracht, so der Minister. Um der zukünftigen Verkehrsentwicklung Rechnung zu tragen, wird der Radwegebau in Bayern weiter vorangetrieben. "Es steht Geld zur Verfügung, das wir auch sinnvoll nutzen" so Herrmann zuversichtlich. Vordringliches Thema sei zukünftig, in enger Kooperation mit den Kommunen den allgemeinen Radverkehr durch den Bau von Radschnellwegen zu stärken.

Die Landräte Alexander Tritthart und Armin Kroder sind sich in vielen Positionen absolut einig, so auch in der Unterstützung dieses Projektes. Tritthart ist ein totaler Verfechter der Partnerschaft der beiden Nachbarlandkreise, er brachte sogar eine Stundenvertaktung des Busverkehrs der Landkreise zustande. Er bezeichnete es als nicht selbstverständlich, dass so viele finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Kroder, stellvertretender Ratsvorsitzender der Metropolregion Nürnberg, sagte: "Heute ist ein schöner Tag für die Metropolregion".  

GEORG HECK

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